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| Rubrik | vorbeug. Brandschutz | zurück | ||
| Thema | Feuerlöscher in gewerblich genutztem Büro. Welche Vorgaben | 18 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / | 339483 | ||
| Datum | 18.05.2006 00:06 MSG-Nr: [ 339483 ] | 14130 x gelesen | ||
Tach, Post! Geschrieben von Lutz Krüger Die BGR 133 im Speziellen ist für die meisten Gebäude viel zu hoch gegriffen. In der Regel reichen 1/2 bis 2/3 der in der BGR geforderten Menge an Feuerlöschern. Problem ist IMHO u.a., dass die BGR 133 drei Risiken kennt: gering, mittel und groß. Bürobereiche ohne Aktenlagerung sind geringe Risiken, Bürobereiche mit Aktenlagerung sind hingegen mittlere Risiken. Es wird also keinerlei Unterscheidung bzgl. der Art der Lagerung der Akten gemacht, die Akten im offenen IKEA-Billy Holzregal stellen angeblich das gleiche Risiko dar wie die Akten im verschlossenen Stahlschrank. Zusätzlich stellt sich auch die ganz praktische Frage, wann z.B. eine Lagerung von Akten gegeben ist. Wenn ich ich an meinem Arbeitsplatz zehn Aktenordner habe, auf die ich täglich zugreife und mit denen ich ständig arbeite, werden die dann überhaupt gelagert? Im Bereich des Gefahrstoffrechts wird hier wesentlich differenzierter (aber oftmals nicht unbedingt logischer) umgegangen. Ein geschlossenes 200l Metallfaß Ethanol, nur mit Werkzeug überhaupt zu öffnen, darf nicht über Tage in einem Arbeitsraum gelagert werden. Wenn man nun aber das Faß öffnet und einen Ablaßhahn dranschraubt, dann wird das Faß nicht mehr gelagert, sondern ist plötzlich in Verwendung. Das ist im Regelfall auch in Arbeitsräumen zulässig. Dazu kennt das Gefahrstoffrecht dann noch so Dinge wie die Bereitstellung zur weiteren Verwendung oder zum Transport (man ahnt es schon: ein z.B. zum Transport bereitgestelltes Faß ist natürlich bereitgestellt und nicht gelagert, es sei denn, die Bereitstellung dauert länger als 24 h) und einige lustige Sachen mehr. Im Ergebnis führt das machmal dazu, dass IMHO etwas übers Ziel hinausgeschossen wird, da findet man dann in dreigeschossigen Bürogebäuden eine batterie an Feuerlöschern, die so manche Großstadtfeuerwehr neidisch werden läßt. Wobei es IMHO im Zweifel nicht zu viel Sicherheit gibt. Zu viel ist nur eine Kostenfrage, so wenig schlimmstenfalls tödlich. MkG, | ||||
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