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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Es nimmt kein Ende....:-(( | 61 Beiträge | ||
| Autor | Pete8r B8., Eching / Bayern | 349599 | ||
| Datum | 17.07.2006 02:49 MSG-Nr: [ 349599 ] | 17165 x gelesen | ||
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Ich gebe dir, was das Anpassen der Fahrweise an die verschiedenen Verhältnisse angeht, schon recht. Nur sind die meisten davon mit dem bloßem Auge sichtbar, oder man weiß (zumindest im Winter) z.B. dass es glatt sein kann. Dem kann man seine Fahrweise auch anpassen. Nur beim Stress ist das meines Erachtens anders. Stress kann man nicht so feststellen. Das liegt in der Natur des Menschen, dass jeder anders auf Stess reagiert. Ich habe einen Kollegen (Arbeit) der nach außen hin immer sehr entspannt wirkt auch in brennzligen Situationen, dennoch ist er irgendwie sehr nervös und arbeitet dann auch schnell unkonzentriert. Solche Dinge wie hohe Verkehrsdichte, Straßenglätte, Regen oder Nebel (und dergleichen mehr) hat jeder unter "normalen" (Stressfreien) Bedingungen kennen gelernt. Das können mindestens 95% gut erkennen, und damit auch richtig umgehen. Stress lässt sich nicht so einfach simulieren, dass man sagen kann: Ich kann immer damit umgehen; oder: Ich merke sofort wenn ich gestresst bin. Wenn die Maschinisten wüssten, dass sie bedingt durch ihren Stess Gefahr laufen einen Unfall zu bauen, würden sie sicherlich langsamer tun. Meine Erfahrung ist die, dass man selbst unter Umständen garnicht merkt unter welchem Stress man steht. Und genau da liegt der Knackpunkt. Die Leute wissen wahrscheinlich in diesem Moment nicht wie gestresst sie eigentlich sind. Jeder hat den Kopf schon am Einsatzort. Stress ist eine Sache auf die man nur reagieren kann, wenn man auch aktiv bemerkt, dass man unter diesem negativen Einfluss steht. An diesem Knackpunkt - nämlich: Wie merke ich, dass ich wirklich gestresst bin; und: Was kann ich dagegen tun, bzw. wie kann ich damit umgehen um wieder normal zu funktionieren - genau da muß diese Ausbildung ansetzen. Natürlich weiß ich, dass es immer Leute geben wird die durch fahrerisches unkönnen Unfälle fabrizieren. Auch gibt es solche, die es wahrscheinlich maßlos übertreiben, aber das ist Sache der Feuerwehrführung solche Leute frühzeitig auszusortieren. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass es mehr der Stress, als das Unkönnen der Maschinisten ist, welcher leider in letzter Zeit vermehrt zu solch tragischen Unfällen führt. Der Text entsprich meiner eigenen Meinung. - | ||||
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