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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | 2m-Rufnamen - Name für Atemschutzüberwachung | 50 Beiträge | ||
| Autor | Dani8el 8R., Peine / Niedersachsen | 351951 | ||
| Datum | 27.07.2006 13:54 MSG-Nr: [ 351951 ] | 10295 x gelesen | ||
Hallo, auch wenn ich jetzt wahrscheinlich gleich mächtig gescholten werde... ;-): Muß man sich wirklich den Kopf über ein Funkrufnamen-Konzept für 2m Geräte bzw. Funktionen und Trupps zerbrechen? Hier hat das noch keiner gemacht, die Funkrufnamen ergeben sich sozusagen "situativ" und das ganze klappt an sich hervorragend. Beispiel(e): Ich komme mit dem LF 16/12 an, nun könnte ich im 2m-Band z.B. "Maschinist LF 16/12" oder auch "Gruppenführer 16/29" sein. Übernehme ich die Atemschutzüberwachung, hab ich vor mir die Tafel mit den Plaketten der Atemschutzgeräte, auf die die Namensstreifen des Trupps geklettet sind, zusätzlich muß ich die Namen ohnehin auch noch schriftlich fixieren und den Anfangsdruck abfragen und notieren. Nun kann ich den Trupp mit "Agriffstrupp LF 16/12", "zweiter Trupp 16/29" oder - ganz einfach und absolut nicht zu verwechseln - mit den Realnamen ansprechen - umgekehrt genau so. Gleiches gilt im Prinzip für den Gruppenführer usw. - ich meine, es ist ja nun nicht so, zumindest bei FF's (und bei BF's wohl an sich auch nicht), daß man sich im Einsatz zu ersten Mal begenet und mit völlig Unbekannten losfährt. Ich denke z.B. den Namen des GF des eigenen Fahrzeugs wird man in der Regel doch wohl durchaus kennen!? Geht das ganze weiter, z.B. gemeinsamer Einsatz mit anderen Ortsfeuerwehren, kann ich diese, sollte ich sie nicht per Namen kennen, ebenfalls relativ Problemlos und dabei Eindeutig nach eingangs beschriebenen Schema ansprechen, z.B. mit "Maschinist LF 10/6 Vöhrum" usw. Hört sich etwas "chaotisch" an und hat mit einem gründlich durchdachtem Konzept sicher nicht viel zu tun, funktioniert aber bislang völlig problemlos. Zu den eventuellen Einwänden: Sicher, dieses "System" hat seine Grenzen. Wird der Einsatz größer oder habe ich vier "Kurts oder Jürgens" mit 2m-Geräten, kann es schwierig werden. Für ein zentrale Atemschutzüberwachen mit drei Fahrzeugen und Trupps aus fünf Ortsfeuerwehren ist es ebenfalls denkbar ungeeignet ;-). Auf den "Großschadensfall" bezogen denke ich aber, daß es bei vernünftiger Kanaltrennung, d.h. z.B. auf Abschnitts- oder Zugebene, trotzdem klappen sollte. Davon ab würden lokale Regelungen wie "41-11-Anton" dort auch nicht weiterhelfen. "Lohnt" sich ein System "41-xx-9" letztlich also überhaupt, oder könnte es im Zweifelsfall sogar kontraproduktiv (Verwechslung 41-xx-1 mit 41-xx-2 o.ä., von welcher Seite oder warum auch immer) sein? Gruß Daniel | ||||
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