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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Untersuchungsbericht Tübingen ist online | 91 Beiträge | ||
| Autor | Katj8a R8., Köln / NRW | 353041 | ||
| Datum | 02.08.2006 19:00 MSG-Nr: [ 353041 ] | 30057 x gelesen | ||
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Hi! Christian, um es kurz zu sagen: volle Zustimmung ! Ich wollte gestern morgen eigentlich den Bericht nur kurz überflogen habe, da ich auf der Arbeit war, konnte dann aber nicht aufhören zu lesen. Abends habe ich dann unseren Dienstplan für den nächsten Monat gemacht und das Thema aufgenommen. Mir ist das nämlich auch etwas zu einfach, dass auf die bauliche Substanz zu schieben. Auch wenn ich den Bericht gut und ziemlich objektiv finde - die "Fehler", die m.E. im taktischen und menschlichen Bereich, gemacht wurden - und gerade letztere sicherlich in so einer Situation nur für jemanden nachvollziehbar sind, der so etwas schon einmal erlebt hat - gehören in jeder FW angesprochen. Bei vielen dieser Dinge, wie z.B. fehlende Rückmeldungen, eigenständige Druckkontrolle für den Hinwegverbrauch, wenn das Feuer erreicht ist, etc. kann sich vermutlich 90% von Feuerwehrdeutschland an die eigene Nase fassen. Letzteres lässt sich durch verklebte Übungsmasken auch schlecht simulieren bzw. einüben und schwups, denkt man auch im Einsatz nicht dran. Die Atemschutzüberwachung funktioniert bei uns und trotzdem hast du recht, wenn du sagst, es bringt mir nichts den Druck zu wissen, wenn ich als GF nicht weiß, wohin mein Trupp gewandert ist und er mir es vielleicht auch nicht sagen kann. Der Satz der mich aber wirklich schockiert hat, war, dass der 2. Kollege erst 41 Min nach Mayday gefunden wurde. Wenn man sich das mal vor Augen führt, dann hätte ihm das Mayday wahrscheinlich auch nichts genutzt, wenn er es bei 300 bar gefunkt hätte. Der Unfall des Kollegen Stampe passierte kurz vor meiner AGT-Ausbildung und daher hat man uns unter dem ganz frischen Eindruck dieser Dinge gewisse Standards "eingeprügelt", die ich bis heute nicht vergessen habe. Ich denke es ist an uns allen, genau dies im Rahmen der Ausbildung etc. weiterzugeben. Leider geben erst solche Ereignisse auch den Ignoraten und Faulenzern den Schub, darüber nachzudenken, was man so alles falsch macht oder eben nicht macht... Gruß Katja "Wenn irgendwo auf der Welt ein Mensch hinfällt, steht er wieder auf. Der Deutsche hingegen schaut sich um, wen er verklagen kann." Vorstehendes ist lediglich meine eigene Meinung und keine rechtliche Empfehlung o.ä.! | ||||
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