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| Rubrik | Taktik | zurück | ||
| Thema | Brandbekämpfung Reetdach | 54 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sto8ph 8P., Kiel / Schleswig Holstein | 356974 | ||
| Datum | 22.08.2006 20:37 MSG-Nr: [ 356974 ] | 26455 x gelesen | ||
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Hallo Ich meinte alle, die noch nicht auf einem Reetdach gestanden haben oder besser in einem Reetdach. Die Arbeit ist zuerst nur von an und auf das Dach gelegten Leitern möglich. Erschwerend kommt hinzu, dass man nie sicher weiß wo das Feuer im Moment schon ist, ein unbedacht aufgerissenens Loch kann da schon erhebliche Probleme bedeuten. Es ist hilfreich einfach mal die innere Wärme des Daches zu prüfen, dazu reißt man eine kleine Garbe raus und prüft das innere Ende. Wenn das schon heiß ist, würde ich persönlich sofort runter vom Dach kommen, da dass Reet dann schon thermisch aufbereitet ist. Es kann dir auch passieren, dass diese kleine Garbe an ihrem Ende schon schwelt und sich dann an der Luft entzündet. Oder dass heruntergerissenes Reet sich plötzlich entzündet, deshalb immer nachlöschen und gleich weg vom Haus damit. Obwohl das fast unmöglich ist bei der Menge ohne Hilfsmittel wie Bagger oder Radlader auszukommen. Die Reetmenge auf einem Dach ist, wenn sie unten liegt ein gigantischer Haufen, der je nach Dachgröße natürlich variert. Eine weitere Gafahr ist die rasende Brandausbreitung, da sich dass Feuer innen entwickelt und dann mit Macht durchbricht. Nicht auszudenken, wenn da schon Trupps im Dach auf den Leitern stehen, denn man steht ja mitten im Brandgut. Ein Horror sind von innen voll verkleidete Reetdächer, wie beispielsweise mit Gipskartonplatten. Auf jeden Fall ist es eine Sauarbeit und sehr personal- und zeitintensiv, deshalb unbedingt großzügig nachalarmieren. mkG Christoph Pries | ||||
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