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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Bahn ist draussen ... | 49 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 377363 | ||
| Datum | 28.12.2006 19:45 MSG-Nr: [ 377363 ] | 11800 x gelesen | ||
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Geschrieben von Werner Greif Also ich denke und bin der festen Überzeugung dass hauptberufliche BOS (und auch das THW ist ja bis zur Geschäftsführerebene (für sie zum Glück und gegönnter Weise!! hauptberuflich besetzt) nicht mit unserem fast ausschließlich ehrenamtlich aufgestellten Feuerwehrsystem und unserer Verbandsstruktur vergleichbar!! Na ja. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich... Wenn wir unterm Strich zusammen rechnen behaupte ich, daß es bei Feuerwehrs erheblich mehr HA Stellen gibt, als beim THW. Du hast je nach Landesregelungen hauptamtliche FM auf Landkreisebene (wie auch immer sie heißen KBM/ I/ R), Du hast auf Ebene der RP und des Landes HA-Stellen, Du hast Die LFSen und die hast natürlich die BFen. Hauptproblem ist, daß es viel zu viele unterschiedliche Ebene gibt, die da mit rumpfuschen. Auf Landes und RP-Ebene und den LFSen das Land, auf Kreisebene der Landkreis. Aber ausführende Stelle sind die Kommunen (egal ob BF oder FF), welche den Brandschutz stellen sollen. Wenn ich ein Unternehmen so aufbaue, dann muß es zwingend gegen die Wand fahren. Der Vorschlag zu Lösung ist unpopulär, politisch schwierig durchzusetzen aber logisch. Zuständig für den Brandschutz wird das Bundesland. Komplett. Es regelt Anzahl und Ausrüstung der Standorte, Ausbildung, Führung, Struktur (HA, EA, Mischsystem,...). Und es finanziert das System. Dafür werden den Landkreisen und Kommunen eben Schlüsselzuweisungen die sie heute aus dem allgemeinen Steuertopf bekommen gestrichen, da sie ja eine Pflichtaufgabe weniger als bisher erfüllen müssen. Das wäre alles aus eine Hand, einheitlich, führbar und m.E. auch besser. Ja. Es würde weniger Standorte geben, es würde Gebiete geben bei denen die Hilfsfristen auf dem Papier dann auch an das angepaßt würde was dort heute real schon Fakt ist. Es würde auch kurzfristig einen nicht unerheblichen (aber m.E. zu verkraftenden) Personalschwund geben. Das wäre doch mal eine Aufgabe. Der erste Schritt ist das Öffentliche Eingeständnis, daß es heute mit Blick auf die Zukunft einfach nur Augenwischerei ist und dass mit dem was heute läuft die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr in 10-20 Jahren real nicht mehr existent ist. Und nicht die hunderttausendste Lobrede und das gegenseitige Schulterklopfen auf den Versammlungen mit anschließender Ordensverleihung. nein. Die Schlagzeile könnte lauten "Oberster Feuerwehrmann gibt den Offenbarungseid ab" oder "Feuerwehren in der Fläche nicht fit für die Zukunft". Das wären doch mal eine Presse... Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | ||||
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