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1. Pressluftatmer

2. Patientenablage; nach DIN 13050: Eine Stelle an der Grenze des Gefahrenbereiches, an der Verletzte oder Erkrankte gesammelt und soweit möglich erst versorgt werden. Dort werden sie dem Rettungs-/Sanitätsdienst zum Transport an einen Behandlungsplatz oder weiterführende medizinische Versorgungseinrichtungen übergeben.

3. Permanent Allrad
Dekontamination
Feuerwehr
RubrikABC-Gefahren zurück
ThemaVorgehen im Einsatzfall bei Chemieunfall21 Beiträge
AutorMark8us 8H., Auerbach / Bayern381258
Datum17.01.2007 13:43      MSG-Nr: [ 381258 ]12721 x gelesen

selbstverständlich erfolgt zuvor:
Gefahr erkennen: Kennzeichnung des Transporters (Gefahrgut-Warntafeln), Informationen vom Fahrer oder anderer wissender Personen
> Aufteilung in Einsatzabschnitte:
- Einsatzleitung mindestens 2 Mann, einer besorgt Informationen zum Stoff (4-Stufen-System), der andere koordiniert die Einsatzabschnitte in Absprache mit den anderen Fachdiensten (Polizei, Rettungsdienst)
- Einsatzabschnitt Gefahrenabwehr: zuständig für alles was im Gefahrenbereich (inklusive Not-Dekon-Platz: die Not-Dekon muss von der ersten Einheit, die in den Gefahrenbereich vorgeht, sichergestellt werden und 15min nachdem der erste Trupp den PA angeschlossen hat, stehen ) passiert
- Einsatzabschnitt warnen richtet zuerst den Sicherheitsbereich ein und führt dann ggf stay-put oder Räumung oder Evakuierung durch
- Einsatzabschnitt Dekon wird von Dekon-Einheit selbst geführt
- Einsatzabschnitt messen, falls erforderlich, muss von Fachkraft geführt werden

Absperren: rund um das betroffen Objekt Gefahrenbereich 50m (keiner darf diesen ohne besondere Schutzausrüstung betreten) und Sicherheitsbereich 100m (Arbeitsfläche der FW und der anderen Fachdienste). Bei Explosionsgefahr Gefahrenbereich auf 300m und Sicherheitsbereich auf 1000m erweitern.

Menschenrettung: Trupp darf nur mit Körperschutz Form 1 und Ex-Messgerät vorgehen
einzige Ausnahme: militärische Anlagen mit Munition oder chem. Kampfstoffen dürfen nur bei Anwesenheit eines zuständigen fachkundigen Militärangehörigen betreten werden!

Spezielle Maßnahmen: Voraussetzung für wirksame Maßnahmen ist die Stoffidentifizierung oder zumindest Grobzuteilung zu einer Maßnahmengruppe
Frühzeitige Identifizierung von Art und Menge der Gefahrstoffe besonders wichtig (zumindest Zuordnung zu einer Maßnahmengruppe!), um weitere Maßnahmen einleiten zu können! Falls nicht vor Ort feststellbar (z.B. nicht gekennzeichnete Gefahrstoffe, schnellstmöglich Probenahme und deren Analyse im Labor nötig!



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Vorgehen im Einsatzfall bei Chemieunfall - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt