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RubrikEinsatz zurück
ThemaUS-Militärpolizei behindert Rettungsarbeiten60 Beiträge
AutorJako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz392276
Datum20.03.2007 20:17      MSG-Nr: [ 392276 ]14294 x gelesen

Hallo!

Geschrieben von Florian BeschEs ist amerikanischer Boden und da können die machen was se wollen.

Nö, iss es nicht. Auch die Amerikaner sind auf "ihrem" Gelände an div. Gesetze und Richtlinien gebunden. Siehe hierzu auch das Nato-Truppenstatut sowie div. deutsche und amerikanische Gesetze.

Geschrieben von Thomas MischkerDie Helfer standen auf deutschem Territorium einer Straßensperre mit schwer bewaffneten US-Militärpolizisten gegenüber.

Die Militärpolizei ist befug bis zum Eintreffen der deutschen Polizei "Sicherungsmaßnahmen" zu ergreifen, mehr nicht! Es sei denn, es liegen ?besondere? milit. Interessen wie zum Beispiel Geheimhaltung vor.

Geschrieben von Mellner JohannMan muss immer sehen, welche (leider) militärischen Ziel hinter dieser Sperre stehen und ob das Militär nicht in der Lage ist aus eigenen mittel den Unfall zu bearbeiten. Wenn ich richtig weiß, gibt es auch bei der Bundeswehr eine Feuerwehr.

Da der Flugplatz seit Jahren nicht mehr existiert versorgt das besagte Wasserwerk nur noch das Housingarea. Ob der Schießstand des Gunclubs noch dazugehört...keine Ahnung. Ich bin mir nicht ganz sicher ob in Sembach noch eine US-Feuerwehr besteht. Die nächste Einheit käme dann aus Kaiserslautern.

Geschrieben von Stefan WrageFrage mich was die Militärpolizei gemacht hätte, wenn die Rettungskräfte die Straßensperre missachtet hätten.

Man ist zurzeit etwas nervös in Militärkreisen. Ich wäre da sehr vorsichtig!
Wenn da eine Heissdüse bei der MP dabei ist gibt es hässliche Löcher.

Geschrieben von Andreas VölckerEs ist auch bekannt, das die Amis sehr sensibel mit dem Thema "Fremde" umgehen. Allerdings find ich die Zeile sehr Interessant "schwer bewaffnet Militärpolizisten".

Hüstel...Vor ein paar Jahren hätte es Dir in der Gegend um den Flugplatz Sembach und auch in Ramstein ebenfalls im Mun-Depot Kriegsfeld bei einem Spaziergang passieren können, das Du ganz plötzlich und ohne Vorwarnung mitten in Amerika landest. Also nix mit hoher Sicherheit.
Leider sind unsere amerikanischen Freunde wegen diverser Kriege im Moment mehr als nur Ängstlich.

Unter schwer bewaffnet verstehen die meisten Reporter alles was mehr als ein Schlagstock ist ;-)

Geschrieben von Oliver KrohKannst Du Dir aber, die hätten mit 100%iger Wahrscheinlichkeit das Feuer eröffnet.

Zustimmung. Wie sieht das beschießen von Fahrzeugen ziviler Hilfsdienste eigentlich unter Berücksichtigung der Genfer Konvention aus?

Geschrieben von Oliver KrohAch ja und für den Fall, dass der US-Soldat unberechtigter Weise geschossen hätte, könnte er noch nicht einmal vor einem deutschen Gericht zur Verantwortung gezogen werden.

Es sind ja schon genug US-Soldaten die nach deutschem Recht straffällig geworden sind "einfach" wieder nach Hause versetzt worden. Vor ein paar Jahren wurde ein US-Soldat auf deutschem Boden durch ein US-Militärgericht zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde dann in den USA vollstreckt. Ob das heute noch so möglich ist?

Geschrieben von Josef MäschleIch bin mir außerordentlich sicher, dass keine deutsche Feuerwehr präzise Listen der in ihren Einzugsgebiet gelagerten ABC-Waffen hatte oder hat.

Aber, aber, auf deutschem Boden lagern keine ABC-Waffen. Diese werden nur "über" deutsches Hoheitsgebiet geflogen ;-)

Bei einem solchen Vorkommnis sollte man unbedingt den Kontakt zum amerikanischen Standortältesten suchen und für die Zukunft das weitere vorgehen absprechen. Hilfreich ist es auch die entsprechenden deutschen Behörden einzuschalten.
Auch der MP-Soldat vor Ort hat in einem gewissen Rahmen Entscheidungsgewalt, hätten die Soldaten mitgedacht?auf jedem Fall eine schlechte Werbung.

Gruß vom Berg

Jakob


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