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| Rubrik | Kommunikationstechnik | zurück | ||
| Thema | Umstellung auf Digitalfunk | 76 Beiträge | ||
| Autor | Klau8s B8., Isernhagen / Nds | 392908 | ||
| Datum | 25.03.2007 13:47 MSG-Nr: [ 392908 ] | 20299 x gelesen | ||
Hmm, interessante RE's, die mir zeigen, dass selbst bei technischen Problemen sehr unterschiedliche Sichtweisen möglich sind.. Ich gehe bewusst nicht mit Re:Re:Re drauf ein, drei verschiedene Standpunkte sollten langen, dass sich die Interessierten ihre eigenen Gedanken machen und notfalls selber recherchieren können. Immerhin habe ich etwas gelernt, danke, dass wohl offensichtlich Konsens besteht, WELCHES System.. Nur EINE Anmerkung: Natürlich die Atemschutzüberwachung per 2 Meter Gerät. Habe ich vergessen, neben sicherlich weiteren detaillierten Möglichkeiten. Nur gerade da ist digital nicht das Allheiilmittel, auch diese Funkgeräte unterliegen den physikalischen Möglichkeiten. Ach ja, Anschaffung von Funkgeräten bei kleinen Wehren: Leute, ich bin selber kommunalpolitisch tätig (ich lasse keinen Stress aus!) Wenn z.B. Bumms an der Knatter, 1400 Einwohner, sein Budget verteilt, vielleicht eine Erweiterung eines Kindergartens ansteht, dann wird die FFw aber sehr gute Argumente brauchen, neue Funkgeräte zu kaufen ("Wofür? Das ging doch bis jetzt auch!") Wobei leider die Wichtung der Feuerwehren in den einzelnen Gemeinden sehr sehr unterschiedlich ist. Aber das wäre ein neues Thema Mir ist viel wichtiger, mal den Kollegen/Kameraden, welche mit diesem sehr speziellen Thema nur am Rand befasst sind aufzuzeigen, warum DIGITAL ein Quantensprung in der Einsatzqualität wäre. Zwei Beispiele(Bitte Geduld!) ich habe die Vorbereitungen der BF Hannover zur Fußball-WM journalstisch begleitet (LETZTER Artikel dazu: "FFZ//Operation Kopfball") Ganz kurz: Hier waren einige Hunderte an KTWs und RTWs neben diversen Großfahrzeugen beteiligt. Szenario waren vier Bomben auf den Zuschauerrängen, eine davon eine sogenannte "schmutzige Bombe", wo erhebliche Dekontaminationen geleistet wurden. Die Fahrzeuge fuhren mit den Verletzten von den acht (ich müsste den Artikel aufblättern , um es ganz genau zu wissen) alarmmäßig die Krankenhäuser an, luden ab und fuhren mit Sonderrechten wieder zurück.. Auf der Pressekonferenz fragte ich zum Entsetzen meines ex Chefs und des Polizeipräsidenten, wie sie das im Ernstfall funkmäßig schaffen wollten, da ja der versprochene Digitalfunk nicht kommen würde.. Klare Antwort: "Herr B. es wird nicht gefunkt!! Die Rettungsfahrzeuge haben striktes Funkverbot, nur die TEL und Einsatzleitfahrzeuge dürfen funken!" Bravo Ihr Ammagaeddon hatte die BF Hannover auch bei der Vorbereitung zur EXPO erlebt. Hier war das Szenario (auch in FFZ nachlesbar, bei Bedarf bei mir abfragbar) ein sogenanntes Lufttaxi, welches auf die mit 6000 Besuchern besetzte Halle 9 stürzte.. Es waren es meiner Erinnerung nach 150 Fahrzeuge, die herangeführt und eingesetzt werden mussten. Aus den unterschiedlichsten Organisationen, nicht nur Feuerwehr. Ein Desaster ohne Gleichen, weil der Funkverkehr teilweise zusammen brach. Die Messehallen hatten alle Stahl- und ALU Profilrahmen . Hier hat die BF reagiert und zusätzliche Relais aufgebaut, damit wenigstens dieses eine Problem weg fiel. Hier konnte man nun wirklich nicht sagen: "Funkstille!", denn die anrückenden Fahrzeuge mussten sich ja nun mal melden und auf Anweisungen warten! Glücklicherweise ist die Probe auf das Exempel ausgeblieben, Sankt Florian sei Dank! OB das mit Tetra/TETRAPOL hätte problemlos geregelt werden können, das weiß ich nicht, besser aber alle Male Gruß Klaus letzternullletzter | ||||
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