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Herstellungs- und Prüfbeschreibung für eine allgemeine Feuerwehr-Schutzkleidung
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Rubrikpers. Ausrüstung zurück
ThemaBrandschutz 4/2007 - Schwerpunkt PSA4 Beiträge
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio394022
Datum30.03.2007 20:34      MSG-Nr: [ 394022 ]3963 x gelesen

Tach, Post!

Geschrieben von Andreas DovernIn diesem Zusammenhang Glückunsch an Christi@n, der durch klare Worte & guten Erklärungen einen sehr guten Beitrag zum Thema 'HuPF:2006' geschrieben hat und gleichzeitig die Unterschiede / Änderungen zur bisherigen EN 469:2005 verständlich dargelegt hat.


Vielen Dank!

Geschrieben von Andreas DovernWieso war es auch bei diesem neuen Entwurf nicht möglich, die Schutzkleidung so zu modifizieren, das sie der EN 471 genügt?

Das Problem sind die fluoreszierenden Flächen, die auch bei der HuPF:2006 deutlich unter den Werten nach EN 471, Klasse 2 liegen. Es gibt hinsichtlich der fluoreszierenden Flächen zwei Möglichkeiten:
a) über den Oberstoff an sich. Die EN 471 schreibt für fluoreszierendes Material gelb, orange oder rot vor. Die HuPF fordert blau oder orange als Farben. Es bliebe als kleinster Nenner also nur orange. Nach meinem Kenntnisstand ist es derzeit nicht möglich, (Meta- und Para-)Aramidgewebe spinndüsengefärbt in Warnfarben herzustellen (es reicht nicht irgendein orange, sondern die 471 definiert das ganz genau), sondern nur in Stückfärbung. Stückfärbung hat den Nachteil, dass die Farbe mit der Zeit ausbleicht bzw. der Oberstoff verschmutzt, d.h. realistisch ist Warnwirkung nach EN 471 nur im Neuzustand gegeben. Im Bereich von Feuerwehrschutzbekleidung halte ich - wenn man den fluoreszierenden Anteil über den Oberstoff erreichen will - eine Lösung mittels Kollern am sinnvollsten. Heißt aber auch, dass man die u.U. regelmäßig tauschen muß.
b) über den Gelbanteil in Warn- und Reflexstreifen. Da die EN 471 für Klasse 2 aber 0,5 m² (d.h. 5.000 cm²!) Mindestfläche an fluoreszierendem Material fordert kann man sich schnell ausrechnen, wie viel Meter man bei 3,2 bzw. 5 cm breiten gelben Streifen aufbringen muß (würde man ausschließlich die 7,5 cm Triple-Trim nehmen, die 5 cm Gelbanteil haben, käme man auf volle zehn Meter. HuPF:2006 Teil 1 liegt da ganz deutlich drunter und verwendet zu großen Teilen die 5 cm Streifen mit 3,2 cm Gelbanteil). D.h. man würde sich die halbe Jacke mit Warn- und Reflexstreifen zupflastern, die Atmungsaktivität wäre katastrophal und die Kosten enorm.

Geschrieben von Andreas DovernDa ich Dich im beiliegenden Flyer "Deiner" Firma als Model für die Kleidung wieder erkannt habe:
Wie groß wird (ca.) der Preisliche Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Modell liegen?


Kommt auf den Hersteller bzw. das verwendete Material an. Reflexstreifen kriege ich in sehr guter Qualität bei einem großen US-Konzern, ein klein wenig billiger bei einem italienischen Hersteller oder viel billiger bei rd. einem halben dutzend Chinesen. Bei letzteren ist dann auch die Qualität entsprechend...
Kann man keine pauschale Aussage treffen, aber m.M. nach wird es künftig keine HuPF1 mehr unter 200-220 ? geben.


MkG,
Christi@n

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Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

Miss Unsexy 2007: Platz 27

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