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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Schießerei in Feuerwache | 11 Beiträge | ||
| Autor | Jako8b T8., Bischheim / Rheinland - Pfalz | 394774 | ||
| Datum | 02.04.2007 17:25 MSG-Nr: [ 394774 ] | 4706 x gelesen | ||
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Hallo! Geschrieben von Dominic Suter Wenn man die Restriktionen zum LEGALEN Besitz von Schusswaffen in Deutschland anschaut glaube ich nicht, dass jeder zweite Haushalt über LEGALE Schusswaffen verfügt. Nicht einmal jeder 10. Die Voraussetzungen zum legalen Erwerb sind extrem streng. Wenn der Erwerb eines PKW (ja, der Vergleich hinkt etwas) genau so gehandhabt würde wie der Erwerb einer Schusswaffe könnte man beruhig in der Rushhour in Berlin, Frankfurt, München, Düsseldorf oder Hamburg auf den Stadtautobahnen ein beinahe ungestörtes Sit-in abhalten. Geschrieben von Dominic Suter Die Schützen sind in Deutschland an einer extrem kurzen Leine gehalten, die können sich nichts erlauben. Auch richtig. Es reicht schon der bloße Verdacht für eine HD aus. Auch genügt zur vorläufigen Beschlagnahmung einer legal erworbenen Schusswaffe schon die Aussage eines "lieben" Nachbarn. Geschrieben von Dominic Suter Allerdings sind immer wieder Gesetzesvorstöße im Gange, die das deutsche Volk ganz entwaffnen wollen - fast immer zeitgleich kommen vermehrt Meldungen über Taten mit Schusswaffen in die Zeitung. Schusswaffen polarisieren halt - würde jeder Tätliche Angriff mit einem Messer oder einer Schlagwaffe in den Medien landen - ich glaube das gäbe einen extra Bund als Beilage... Genau in dieser Richtung läuft der Hase. Die Bestrebungen des Gesetzgebers gehen wirklich in die Richtung. So wenige Waffen wie möglich ins Volk. Wenn ich mir das neue Waffengesetz ansehe waren da nicht unbedingt Experten am Werk. Kleines Beispiel, die Fallschirmjäger-Kappmesser sind verboten! Also die, bei denen die Klinge durch ihr eigenes Gewicht aus dem Griff kommt, Bundeswehrfallis kennen das Teil. So gibt es noch eine Reihe merkwürdiger Passagen. Aber das gehört nicht hierher. Ich habe aber bisher noch keine Statistik gefunden in welcher die Tatwaffen bei solchen Wahnsinnsaktionen genau aufgeführt sind. Die meisten Taten geschehen (nach Aussage von Polizeibeamten und der Pol-Gewerkschaft) eh nicht mit Schusswaffen. Nur 3 Promille aller Gewaltstraftaten werden mit legal erworbenen Schusswaffen begangen! Viel Gefährlicher sind die illegal im Umlauf befindlichen Püster. Aber an die kommt man von Seiten des Gesetzgebers nicht heran, deshalb beschränkt man sich auf die legalen Waffen die ja alle angemeldet und deren Besitzer registriert sind. So ist die Sache leichter und die Presse kann wieder von großen Erfolgen berichten. Ich habe mal einen Artikel gelesen wo man 10 (!) gefährliche Kriegswaffen sowie mehrere tausend Schuss Handwaffenmunition im Kaliber 4,5 cm (!) beschlagnahmt hat. Eine typische Zeitungsente, es handelte sich um Soft-Air-Waffen mit PTB-Prüfzeichen, Luftgewehre sowie Luftgewehrmunition im Kaliber 4,5 mm. Der Besitzer wurde anonym Angezeigt. Sowie zum deutschen Waffenrecht. Ich frage mich, warum in der Schweiz oder in Österreich wo das Waffenrecht viel liberaler ist, nicht massenweiße Schießereien auf offener Straße stattfinden. Diese panische Schusswaffenphobie existiert nur in Deutschland, aufgebauscht durch einzelnen Ereignisse die geziehlt ausgesucht werden. Zum Ursprungsthema zurück. Die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft ist leider in den letzten Jahren immer mehr gestiegen. Auch sinkt immer mehr die Hemmschwelle massiv seinen "Gegner" zu verletzen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da war eine Prügelei dann zu Ende wenn einer der Gegner blutete oder am Boden lag. Heute wird, wenn schon keine Waffe zur Hand, massiv nachgetreten. Das ein "kleines" Kerlchen mit einem Messer oder einer Schusswaffe zu einem extrem gefährlichen Gegnern werden kann ist bekannt. Wenn dann noch Alkohol oder Drogen im Spiel sind.....eine gefährliche Mischung. Über Beziehungstaten zu urteilen ist schwer, man weiß nicht was alles im voraus geschehen ist. Aber jemanden mit einer Waffe zu bedrohen oder gar zu verletzen ist wohl das allerletzte. Ich hoffe der Täter erhält seine Strafe und wird nicht von einem Anwalt-Psychologen-Gespann wieder rausgeboxt. Gott sei Dank ist nicht noch mehr passiert. Aber solche Taten lassen sich nicht verhindern und was noch viel schlimmer ist, nicht voraussehen. Gruß vom Donnersberg Jakob Alles meine ganz private Meinung und keinesfalls die Meinung meiner Feuerwehr oder Gemeinde oder sonst wem! Alle meine Beiträge sind ausschließlich zur Verwendung auf www.feuerwehr-forum.de bestimmt. Die Verwendung ganzer Beiträge, Textpassagen, Zitaten, Bildern usw. von mir aus diesen Forum in anderen Foren oder Medien nur mit meiner vorherigen Genehmigung! | ||||
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