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In My Humble Opinion - Meiner bescheidenen Meinung nach
Rubrikpers. Ausrüstung zurück
ThemaAutomatikschwimmweste - Warum Treibmittel CO2?16 Beiträge
AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen411969
Datum28.06.2007 19:40      MSG-Nr: [ 411969 ]7033 x gelesen

Hallo,
Geschrieben von Christian Jesch
Bump!
???

Geschrieben von Christian Jesch
Warum wird bei der Verdampfung einer Flüssigkeit Energie frei? Im Gegenteil, ich muss Energie aufwenden. Wenn ich eine CO2 Flasche mit Steigrohr öffne bekomme ich eine Menge gasförmiges CO2 aber auch festes, eben wegen diesem Energiebedarf. Der Vergleich mit dem Kesselzerknall passt IMHO nicht, das Wasser ist (ausser bei modernen Kraftwerken) in diesen Dingern nicht überkritisch.
Ja das ist wohl so, aber warum ist es dann so:
"Eine besonders häufige Ursache für einen Kesselzerknall ist das Ausglühen von Teilen der Feuerbüchse...aufreißen...Hierdurch entsteht ein plötzlicher Druckabfall im Kessel, die im Wasser enthaltene Flüssigkeitswärme wird frei, und es entwickeln sich im selben Augenblicksehr große Mengen Dampf. Die Sicherheitsventile und der entstandene Riß genügen nicht, diese großen, plötzlich entstehenden Dampfmengen schnell genug ins Freie abzuführen. Es treten außerordentliche Kräfte auf, die den Kessel völlig zerreißen.

Ein Kessel der Baureihe 52 hat bei normalen Wasserstand einen Wasserinhalt von 7,8 m^3. Es wird angenommen, daß im Augenblick des Zerknalls der Dampf einen Überdruck von 16 kp/cm^2 und das Wasser eine Flüssigkeitswärme von 207 kcal/kg besitzen. In Bruchteilen von Sekunden entwickelt die freiwerdene Flüssigkeitsmenge eine Dampfmenge von
7800 * (207 - 100) / 540 * 1,725 = 2665 m^3.
Der gesamte Kesselinhalt mißt aber nur 10,75 m^3!
Die freiwerdende Wärmemenge beträgt: Q = 7800 * (207 - 100) = 834600 kcal.
Nach dem mechanischen Wärmeäquivalent (1 kcal = 427 kpm/kcal) wohnt dem entwickelnden Dampf ein Arbeitsvermögen von
A = 834600 * 427 = 356374200 kpm inne.
Da diese Arbeit in Bruchteilen von Sekunden entwickelt wird, entstehen beim Kesselzerknall etwa
4750000 PS."

Geschrieben von Christian Jesch
Wenn du zu dem Thema was schriftliches hast sag bescheid :)
Deshalb ist das zitiert aus:
"Die Dampflokomotive, Entwicklung, Aufbau, Wirkungsweise, Bedienung und Instandhaltung sowie Lokschäden und ihre Beseitigung"; Verlag für Verkehrswesen (DDR 1965)

Obwohl die Verdampfung Wärme der Umgebung entzieht, scheint die unter Druck auch steigende Flüssigkeitswärme, jetzt Freigesetzt die Verdampfung zu Unterhalten.
Würde durch den Wärmeentzug der Dampf nur flüssig (braucht gar nicht fest zu werden), wäre auch keine Volumenzunahme zum Kesselinhalt vorhanden und damit kein Grund zur Sorge?

Geschrieben von Christian Jesch
Davon abgesehen haben diese Kessel (da sie der Dampfgewinnung dienen) immer einen grossen Teil Dampfraum und eher wenig Wasser drin, besonders bei Kesselzerknallen bei Dampflokomotiven, die passieren meistens wenn der Kessel trocken fällt und dann durch die erhöhte Beanspruchung zerstört wird.
Du würdest bei der Einstellung von meiner Lok runterfliegen ;-), wie Du auch an den o.g. Volumina erkennen kannst.
Und was sollte sich entspannen, wenn wenig Wasser drin ist?

Beim CO2 ist es halt so, das dieses bei "Normaldruck" schon bei -78°C verdampft, die ganze Sache also kein Feuer braucht, weil die ganze Sache um ca. 180° verschoben ist.
(ich hätte noch was schriftliches als Beispiel)
"Bump"


mkg hwk

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