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| Rubrik | Taktik | zurück | ||
| Thema | Hans Brunswig, Mineralölbrände und Wasser | 29 Beiträge | ||
| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 422005 | ||
| Datum | 19.08.2007 16:11 MSG-Nr: [ 422005 ] | 11976 x gelesen | ||
Hallo, och, da liegt ja noch ne "Leiche im Keller" ;-) Geschrieben von Volker Leiste ..aha. Das "Wegschieben" der Flammenfront mit HSR.....nur was machte anno 1941 Hans Brunswig uns seine Mannen, als sie noch kein HSR hatten ?? Also von "Schieben" halte ich gar nichts, weil das zu Ideen anregen könnte, die einfach nicht gehen. Feuer löscht man durch Kühlen oder Sticken (das Entfernen des Stoffes dauert hier wohl zu lange). Geschrieben von Michael Bleck Aber gab es nicht damals auch schon sogenannte Düsenstrahlrohre? HWK müsste das eigentlich wissen...;-) Ja man kannte sie! Das erste m.M. die Bezeichnung Hohlstrahl verdienende war die "Alco-Düse" von 1940. Die wurde z.B. am Griff schnell weiterentwickelt, deshalb existieren auch andere Jahreszahlen. Wie groß die Verbreitung war weiß ich nicht, aber noch in "Geräte der Feuerwehr" DDR ca.1958) ist ein Schnittbild davon enthalten. Geschrieben von Michael Bleck Reaktionen wie bei einer Fettexplosion hat es nie gegeben. Das ist richtig! Aber es gab(gibt) noch einen anderen gefährlichen Effekt: Kühlt man nicht inerhalb einer gewissen Zeit den Tankinhalt entsprechend, beginnt die Flüssigkeit zu kochen! Ich glaube schon, das das Löschen mit Wasser bereits im Krieg für Tankbrände angewand werden mußte. So schreibt Dr. Beythien in "Löschmittel und ihre Anwendung" (1958): "...da im Jahre 1944 die Schaumbildnerqualität bereits sehr erheblich abgesunken war. So enthielt z.B. zu jener Zeit der Schaumgeist nach eigenen Untersuchungen nur noch 7% Gesamteiweiß gegenüber früher 35%..." Man hatte also vielfach keins oder kein wirksames Schaummittel mehr und nutzte dafür aber die Wasserstrahlauflösende Wirkung der (Schwer-)Schaumrohre. Das wie auch die HSR sind ein legetimes Mittel wenn es gut gemacht wird. Der Wassernebel hat ein geringes Volumengewicht und wird auch durch die Thermik der Verbrennung getragen. Damit kann man der Verbrennungszone sehr viel Wärme entziehen. Nach dem Krieg gab es sehr viele Sprühstrahlrohrkreationen. In der DDR ging die Alco in das C-Rohr Typ1 über. Ein klassisches HSR mit feststehenden Kranz, aber auch Vollstrahl zusätzlich oder Schleier waren möglich. Das hatte aber keinen Verstellbereich des Durchflusses und nur ca. 90 l/min bei 6 bar (bei Sprühstrahl). Abgelöst wurde das durch den Typ2. praktisch einer verstellbaren Sprühdüse mit immerhin 260 l/min (auf C48). Das letzte war das Pistolenrohr CM-P. Als Vorsätze gab es auch ab ca. 1957 die Spühdüsen SD200 (C) und SD600 (B). Letztere wurden nach dem Krieg eigentlich entwickelt um o.g. Tankbrände (auch automatisch) zu löschen. Die Düsen wurden radial-tangential und leicht nach oben gerichtet an der Innentankwand angebracht. Wichtig war, das die Strahlkegel bis in die Tankmitte, da dieser Bereich am schwierigsten zu kühlen ist, reichten (Deshalb halte ich das Kühlen von Tankmanteln eher für aktionistischen Quark). Diese Sprühdüsen mit SM-Wasser beaufschlagt erzeugten auch verblüffend guten Schaum (so wie wir das heute beim HSR neuge(er)funden haben). Da nannte Beythien: "Sprühschaummethode". Geschrieben von Holger Roßwang: Bei uns im Feuerwehrhaus liegen zwei Strahlrohre aus der Zeit in der Ausstellungsvitrine. Könnte sich evtl. um diesen Strahlrohrtyp handeln. Hier Nach dem Bild sollte es sich um eine Alcodüse mit Handgriff handeln, welche sowohl Sprüh- und/oder Vollstrahl, sowie Wasserschleier ermöglicht hat. mkg hwk | ||||
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