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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Verhalten bei Tanklastzugbrand | 96 Beiträge | ||
| Autor | Mich8ael8 B.8, Alzenau-Michelbach / Bayern | 451782 | ||
| Datum | 04.01.2008 00:04 MSG-Nr: [ 451782 ] | 35520 x gelesen | ||
Hallo Christoph, Geschrieben von Christoph Reber Es geht eben darum den Tanklastzug einfach ausbrennen zu lassen! Vollsperrung und Räumung der AB und keinerlei Gefahr (so gehts ungefähr aus dem Buch hervor) Hätte ich genauso gemacht. Das stösst zwar im ersten Moment auf Unverständnis (insbesondere bei der eigenen Mannschaft!), dürfte aber nach sorgfältiger Abwägung aller Risiken (insbesondere möglich Schadensweiterungen und Gefährdungen auch für Einsatzkräfte) und mit einem Blick auf die möglichen (Folge-)Kosten, eine im Nachhinein gut vertretbare Entscheidung sein. BTW hätte ich vermutlich vor dem Buch von Dr. Markus Pulm und einem seiner Vorträge wahrscheinlich anders entschieden.....damals hat mir zum einen noch der nötige Weitblick gefehlt und zum anderen herrschte die Grundhaltung vor "das Feuer muss gelöscht werden - um jeden Preis". Heute sehe ich das anders und wäge gründlich ab. Ich habe auch schon als EL entschieden ein Objekt abbrennen zu lassen. Geschrieben von Christoph Reber Bevor der Löschangriff (und damit die Enstehung von kontaminiertem löschwasser) eingeleitet wird, baut man das "improvisierte" Rückhaltesystem auf und beginnt anschließend zu löschen! Mit Blick auf technische Probleme bei der Erstellung der Rückhaltung und auch wegen hoher Gefährdung der Einsatzkräfte halte ich dies in dem angenommenen Fall weder für sinnvoll, noch für durchführbar. Geschrieben von Christoph Reber Mir ging es darum, zu wissen was ihr davon haltet es einfach brennen zu lassen, denn die Erfahrung und Einsatzberichte von Feuerwehren zeigen doch, dass oft der Löschangriff eingeleitet wird! Wie gesagt: Ich hätte den Tanklastzug in der beschriebenen Lage auch abbrennen lassen. Aber vermutlich hätten die meisten EL sich wohl doch eher für einen Löschangriff entschieden.....aus Angst sich für "Untätigkeit" rechtfertigen zu müssen. Geschrieben von Christoph Reber Und da hat mir des Buch nen Denkanstoß gegeben... Wenn es "Falsche Taktik - große Schäden" war, dann hat es wohl vielen FA und Führungskräften Denkanstöße geliefert. MkG MB Dieser Beitrag gibt wie immer nur meine persönliche Meinung wieder. | ||||
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