1. Freiwillige Feuerwehr
2. Feuerwehrfrau
Geschrieben von Volker Leiste
2) Schornsteinfeger nicht kurzfristig verfügbar (es gibt ländliche Gebiete in denen durchaus um die 2 Stunden) auf den Schornsteinfeger gewartet werden muß. Soll die FF solange rumstehen und warten?
Nein, warum. Ich würde daraus mind. einen Einsatz mit Bereitstellung machen.
Geschrieben von Volker Leiste
3) Der schwere Pflasterstein ist eine durchaus bei Schornsteinfegern nicht unbekannte Notfallvariante. Selbstverständlich haben wir zuvor auch uns mit Schornsteinfegern besprochen, die diese Notfallvariante (!) bei fehlender zeitnaher Verfügbarkeit eines Kollegen als akzeptables Vorgehen sehen. Wir reden bei deiser Übung nicht von optimalern Randbedingungen im idealen Umfeld, sondern von der Situation, dass u.U, die kleine Wehr stundenlang auf sich gestellt ist.
Also stundenlang?! Bei uns ist der Schornsteinfeger bei den wenigen Schornsteinbränden in ca. 30min (max.) da und das ist hier auch "auf´m platten Land".
"Notfallvariante" heißt ja dann als letzter Ausweg. Was wäre dann der vorletzte Ausweg?! Vielleicht das kontrollierte Ausbrennenlassen des Schornsteins durch Regelung der Luftzufuhr?
Geschrieben von Volker Leiste
4) Grundsatz ist, den Schornsteinquerschnitt so schnell wie möglich wieder zu erweitern.
Wirklich?! Dann wäre die schnellste Variante das Wasser... :-)
Grundsatz sollte m.E. die Entfernung des brennbaren Materials aus dem Schornstein sein.
Geschrieben von Volker Leiste
5) Didaktischer Nebenansatz ist es einigen Feuerwehren wieder beizubringen dass man auch recht erfolgreich improvisieren kann und nicht immer ein vollausgerüstetes LF16/12 braucht um schon einmal wirksame Maßnahmen einzuleiten ;-)
Wenn das einige Feuerwehren vergessen haben, dann kann man das aber auch mit anderen Dingen als einem Schornsteinbrand auffrischen. Und selbst ein TLF24/50 oder ein HLF20/16 kann bei einem Schornsteinbrand aufgeschmissen sein. Vielleicht wäre das ja auch ein didaktischer Nebenansatz...
Geschrieben von Volker Leiste
6)Soviel Intelligenz erwarten wir bei den Kameraden, dass ein Stein als Notfallgerätschaft verwendet wird, dessen Abmessungen so gewählt werden, dass die Diagonale des Steins kleiner ist als die kleinste Seite des Kaminquerschnittes. Dann kann er auch nicht verklemmen. Wenn diese Notfallmaßnahme zum Tragen kommen könnte - wie sehr verengt ist dann wohl der kaminquerschnitt und welche mech. Festigkeit hat der Ruß ?
Sicher?! Du kennst die Geschichte mit dem deutschen Feuerwehrmann und den beiden Eisenkugeln?! :-)
Die Frage ist für mich: hat der Stein mit entsprechenden Abmessungen noch das nötige Gewicht und wenn ja, wie bekomme ich den dann auf´s Dach ohne DLK und/oder AbStuSi?! Einer der letzten Schornsteinbrände für uns war nämlich im obersten Teil des Schornsteines und es wird wohl nicht so einfach sein, den Stein nach oben zu werfen....
Also wenn Stein, dann als absolute Notlösung!!! Ansonsten würde ich das machen, was im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt und auf den Schornsteinfeger (DIE FACHKRAFT) warten.
Beispiele zum Schornsteinbrand:
klick (Wiki)
klick (Schornsteinfeger)
Gruß
Lars
"Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
J. Dalhoff
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Natürlich gebe ich hier nur meine eigene, persönliche Meinung wieder.
Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.
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