| Rubrik | Kommunikationstechnik |
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| Thema | Funken in Neufahrzeugen | 25 Beiträge |
| Autor | Thom8as 8H., Blaustein / Baden-Württemberg | 476688 |
| Datum | 11.04.2008 09:04 MSG-Nr: [ 476688 ] | 8750 x gelesen |
Geschrieben von Ulrich Cimolino
Spielt da nicht auch noch die Antenne eine Rolle?
Die normal gebräuchlichen Antennen sind Runstrahler, vergleichbar einer Kerze im dunklen Führerhaus.
Und auch das Licht der Kerze wird vor allem an den Metallteilen im Führerhaus reflektiert und verteilt sich fast überall.
Die Sendeleistung (Watt is dat) ist zwar ein wichtiges Kriterium, aber auch die Trägerfrequenz ist in diesem Zusammenhang interessant. Frequenzvielfache beeinflussen sich gegenseitig wesentlich mehr als Frequenzen, die keine ganzzahligen Teiler haben.
Daher kann ich zum Bleistift relativ einfach ein 2-Meter-Gerät und ein 4-Meter-Gerät an der gleichen Antenne betreiben (dabei ist die Antenne einmal ein Lambda-halbe-Strahler und einmal ein Lambda-viertel-Strahler) und erreiche dabei gute Reichweiten. Wenn ich dann aber ein CB-Funkgerät an die gleiche Antenne hängen würde, habe ich eine Reichweite unterhalb der Sichtweite, da die Antenne eine Wellenausbreitung mehr verhindert als unterstützt.
Da ich aber nicht wissen kann, mit welchen Frequenzen Bordelektroniken arbeiten oder welche Leiterbahnlängen Platinen haben (die Leiterbahnen können hier wie Empfangsantennen wirken), sollte ich beim Funken im Fahrzeug "Respekt walten lassen" = es lieber sein lassen...
Liebe Nachrichtentechniker, ich hoffe, ich habe es einigermaßen richtig und für Nicht-Fachleute nachvollziehbar geschrieben, meine eigene Elektrotechnik-Zeit ist jetzt auch fast 20 Jahre her...
Sonnige Grüße
Thomas
Meine Einsatzfotos in Ulm, um Ulm und um Ulm herum
http://www.einsatzfoto.net
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