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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Einsätze in Verbindung mit Flusssäure? | 29 Beiträge | ||
| Autor | Mark8us 8H., Auerbach / Bayern | 485890 | ||
| Datum | 29.05.2008 13:11 MSG-Nr: [ 485890 ] | 12474 x gelesen | ||
Hi, zur Gefährlichkeit der Flußsäure: http://www.bayerguvv.de/download/uva101_17.pdf Flußsäure ist mit pH-Papier nachweisbar. Achtung, es ist keine starke Säure, die Gefährlichkeit geht von der Störung des Säure-Basen-Haushaltes im Körper aus. Diese kann eine Latenzzeit von 1-2 Tagen haben. Deshalb sollten Flußsäure-Opfer immer zur Überwachung ins Krankenhaus. Für den Rettungsdienst: Flußsäure kann ausgasen, das einatmen der Dämpfe ist gefährlich. Direkte Berührung unbedingt vermeiden, selbst kleine Mengen auf der Haut können bereits tödlich enden. Abhängig von der Größe der Verätzung: geeignete Handschuhe (Einmalhandschuhe zählen nicht dazu!) anziehen, verätzte Kleidung entfernen und verätzte Hautstellen mit Wasser spülen sofern dies ohne Eigengefährdung => Spritzgefahr möglich ist. Bei großflächigeren Verätzungen (ab handflächengröße; da Flußsäure zu den gefährlichsten mir bekannten Stoffen gehört ist Vorsicht besser als Nachsicht) Abstand halten und auf Spezialkräfte mit geeigneter Ausrüstung warten. Feuerwehr: PSA: CSA-Form II und umluftunabhängiger PA Nachweis mit pH-Papier möglich. Bei Unsicherheit immer vom schlimmsten, also Flußsäure, ausgehen. PEG 400 dürfte als Dekonmitteln in Frage kommen. Optimal wäre Calciumgluconat, welches in Betrieben, die mit Flußsäure arbeiten, vorgehalten werden sollte. beste Grüße, Markus | ||||
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