Geschrieben von Markus SteinhilberEs heißt, solche Mikrowetterlagen nehmen mit mit der Erderwärmung zu. An einem Ort, sehr viel Schaden, 10km weiter keine Schäden.
Abgesehen von der Klimaerwärmung gabs das schon vor 100 Jahren. Zumindest für meine Region hat mir mein Opa das Mikroklima erklärt - und der hatte es von seinem Vater. Wir haben mittlerweile Flächen auf ca. 20 Gemarkungen im näheren Umfeld, da lässt sich das Mikroklima wunderbar beobachten. In meiner Heimat sind es v.a. die Berge, die das Mikroklima steuern, in meinem Studienort waren es die künstlich angelegten Seen im Altmühltal - mit teilweise signifikanten (!) Auswirkungen auf den örtlichen Jahresniederschlag. Die Region nördlich von Ansbach büßte z.B. aufgrund der Flutung des Altmühl-/Brombachsees über 100mm Jahresniederschlag ein, was bei den dortigen Bodenverhältnissen zu massiven Ertragseinbußen führte. In sofern halte ich das für ein normales meteorologisches Phänomen.
Btw: Wenn 50L/h zu massiven Feuerwehreinsätzen führt hat man imo städtebauliche Fehler gemacht (wir hatten das bis zum Bau unserer Überlaufbecken früher auch).
Gruß, MaWe
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
(Antoine de Saint-Exupery)
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