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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Bus brennt in Hannover --> 20 Tote gemeldet | 185 Beiträge | ||
| Autor | Andr8eas8 Z.8, Sankt Augustin / NRW | 519604 | ||
| Datum | 05.11.2008 18:58 MSG-Nr: [ 519604 ] | 72061 x gelesen | ||
| Infos: | alle 15 Einträge im Threadcontainer anzeigen | |||
| Themengruppe: | ||||
Hallo, als erstes wünsche ich allen eingesetzten Kräften viel Kraft um das Erlebte zu verarbeiten und spreche meine tiefe Anerkennung über die hochgradig professionell geleistete Arbeit aus. Ich meine, dass wir die z.T. sehr emotionale Diskussion eher auf einer sachlichen Ebene führen und uns mit den wahren Problemen beschäftigen sollten, anstatt z.B. jemand dafür zu kritisieren, wie aktuell seine Nachrichten sind. Nun wie sieht es eigentlich mit dem Verkehrmittel Bus aus? Während in der Luftfahrt und auch im Schienenverkehr sehr strenge Sichheitsvorschriften gelten und nach Unglücken die Ursache genaustens ermittelt wird, um entsprechende Konsequenzen zu ziehen, ist so ein Vorgehen bei Bussen eher selten. Der Sicherheitsanspruch ist nicht umbedingt der gleiche wie zB in der Luftfahrt, so wurde die Anschnallpflicht in der BRD erst im Jahre 1999 für Busse eingeführt. In den vergangenen Jahren kam das Thema Sicherheit in Reisebusse immer mehr in den Focus der Öffentlichkeit, aber auch erst (wie es eigentlich immer der Fall ist), nachdem es zu verherenden Unglücken gekommen war. Der Staat hat daraufhin reagiert, und verstärkt Sicherheitkontrollen einegführt und neue Vorschriften erlassen. Laut dem statistischen Bundesamt (siehe Wikipedia: "Reisebus") ist der Reisebus/Omnibus übrigens das sicherste Straßenverkehrsmittel. Nun ist dieses Unglück wahrscheinlich weder durch einen technischen Defekt, noch durch einen Fehler / Versäumnis des Fahrers/Unternehmers ausglöst worden. Dennoch sollten man immer an den unbekannten Faktor x denken, in diesem Fall hier der Mensch, die Luftfahrt könnte diesbezüglich"ein Lied davon singen". Ich kann mich nur dem Artikel anschließen. Der Bus ist ein Massenverkehrsmittel, gerade aus diesem Gund sollten wir die selben Sicherheitsansprüche an ihn Stellen, wie an die Luftfahrt. Ich meine das in den letzten Jahren in diesem Bereich viel für die Sicherheit getan wurde, vielleicht aber noch nicht genug. Nun, wie könnten die Feuerwehren solchen Unglück in der Zukunft besser begegnen? Ich glaube, dass niemand, auch im entferntesten Sinne je an ein solches Ausmaß gedacht hat. Ich selbst hätte es für unmöglich gehalten. Die Realität hat uns alle überrascht. Ein Vorschlag für die Zukunft wäre eine allgemein erhöhte Alamierung. Wir sollten den Reisebus so behandeln, wie es zB bei einer BMA in einem Kaufhaus/Krankenhaus der Fall ist, sollte der gemeldete Brand auch noch so klein sein. Wie wir es jetzt erfahren mussten, breitet sich ein Brand in einem Bus sehr schnell aus. Weiterhin könnte man solche Szenarien in Übungen als Drills behandeln, damit die Führungs- und Einsatzkräfte sich auch auf solche Situationen, in den es um Sekunden geht, einstellen können, sofern dies überhaupt möglich ist. (Dies ist keine Kritik an der Arbeit der eingesetzten Kräfte) Mehr zu dem Thema findet man hier: http://www.sicherheit-im-reisebus.de/ Ich hoffe, dass dieses Unglück ein Einzelfall bleibt und wünsch mir, das mehr in Richtung Sicherheit in Bussen getan wird. gruß | ||||
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