Wer eine höhere politische Funktion annimmt macht das normalerweise in dem (Verantwortungs)-Bewusstsein, das er Strahlt und Lächelt, wenn alles glatt läuft, strahlt und lächelt wenn er die Massen (um)beeinflussen muß und er andererseits den Kopf hinhalten muss, wenn etwas schief läuft was sich nicht mehr verheimlichen lässt.
Für Zukunftsperspektiven bezüglich Geld ist da kein Platz. Und vernünftig agierende Politiker sind nach solchen Rücktritten noch nie verhungert. So wird er sein Leben lang der OB bleiben, der in der Situation nicht zurückgetreten ist, unabhängig von der Schuldfrage.
Alternativ hätte er ja klar sagen könne a la "wir haben ein Fest der Liebe geplant, geworden ist es ein Tragödie. Unter diesen Umständen kann ich nicht länger OB bleiben und werde bla bla einberufen und bla bla mit hausnummer 1. November zurücktreten, um noch bla bla zu Unterstützen und vernünftig abzuwickeln. bla bla bla."
Maximal irgendwann eine Randnotitz irgendwo wäre das Pensionsthema gewesen, wobei ich nicht einmal unterstellen will, das das Thema eine Entscheidungswirkung hat. So präsentiert sich nur jemand, der selber glaubt was er falsches von sich gibt, und nicht hört und sieht was links und rechts ist. Die Macht zu kopfe gestiegen.
Hier hat der Hr. Schaller in der ersten PK mit seiner Ankündigung, keine LP mehr zu veranstallten medientechnisch besser gewirkt (von der Menschlichen Situation abgesehen).
Fehler passieren. Wenn man richtig damit umgeht, steht einem Leben danach weniger im weg als wenn man sich so in den Mittelpunkt spielt. Denn so ist noch mehr Schaden für die Stadt entstanden.
Verkehrt denken bietet manchmal interessante Blickwinkel
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