| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Taktik Brandschutz, hat nichts mehr zu tun m.: Einsatz Wuppertal | 103 Beiträge |
| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 663551 |
| Datum | 21.01.2011 08:10 MSG-Nr: [ 663551 ] | 53815 x gelesen |
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THW: Gruppenführer oder Geschäftsführer
FW: Gruppenführer
Geschrieben von Andreas BräutigamGeschrieben von Ulrich Cimolino
Wenn ich sicher davon weiß, ist das für mich ganz pauschal dasselbe, wie wenn ich die sehe....
Das ist ja gut, dass das für Dich so ist.
Nein, das ist schlicht grundsätzlich so. Und um es wieder auf die Beispielebene der Realität zurück zu holen. Bei dem Bild und der Lage aus der Grafik hast Du keine anderen sicheren Erkenntnisse, aber reale direkte Bedrohungen.
Ich hab schon geschrieben, dass jede Meldung an die Leitstelle zum Zeitpunkt des Eintreffens veraltet sein kann. Sie ist nämlich 5 - 15 min alt. Die Leute, die anriefen, dass sie in der Wohnung sind, können jetzt auf deren Balkon stehen - oder daran hängen. Selbst wenn Du dann jetzt weißt, dass in Whg 2 noch jemand ist, musst Du Dich trotzdem nach meiner Auffassung um die kümmern, die real gefährdet sind, noch sicher am Leben sind - das aber nicht mehr sein können, wenn Du zuerst was anderes machst.
Geschrieben von Andreas BräutigamDie Diskussion finde ich inzwischen fruchtlos, wenn die Interpretationen, Ergänzungen und Beispiele immer diffiziler werden, um die Aussagekraft der (eben deutlich zu groben) Regel zu retten.
Nö, ich versuche nur Eure/Deine plakative Unterstellung deren Uneignung zu widerlegen. Das was Du übrigens merkwürdigerweise für die THL akzeptierst, aber für den BS maximal bestreitest. Bei der THL ist doch bei genauerer Sezierung auch kein Unterschied dazu. Du kannst jemanden direkt sehen der im Trümmerkegel liegt, trotzdem kann einer darunter liegen, der viel stärker gefährdet ist. Wieso soll da richtig sein, was Deiner Ansicht woanders maximal falsch ist? Weil man es seltener hat und noch mehr Angst hat?
Geschrieben von Andreas BräutigamUnd wenn ich nur zwei Einbeinige, zwei mit halber Lunge und einen 104 jährigen, tauben Einsatzleiter habe, weil Feuerwehrdeutschland nichts anderes mehr an die Einsatzstelle bekommt, dann darf der GF trotzdem wissen, dass er jemandem, der es eigentlich dringender nötig hätte, jetzt nicht helfen kann, weil er die Mittel nicht hat. Dann fängt er halt da an, wo es seine Mittel zulassen. Aber deshalb ist doch die richtige Taktik nicht plötzlich falsch.
Es hilft nicht, meine reale Schilderung tagtäglicher Probleme zu versuchen ins Lächerliche zu ziehen...
Es geht auch nicht darum, dass "richtige Taktik" plötzlich falsch sein soll, es geht darum, wie man die real vor Ort umgesetzt bekommen kann und letztlich nur darum, wie klein die Schrauben des Regelkreises sind, die man durchläuft, bis man tätig wird - und was man vermittelt und ausgeführt bekommt. Nicht mit hundertjährigen Einbeinigen, sondern mit den Leuten die da sind!
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mit privaten und kommunikativen Grüßen
Cimolino
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| | 18.01.2011 17:49 |
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Jan 7S., Wallenhorst Einsatz Wuppertal | |