Geschrieben von Lars T.Wenn´s schief geht, dann halt richtig.... Stimmt, das war ja mal ein richtig schlechter Start in seine Dauerfernsehsendung. Für diese 2min 50sec sollte man Raab kein Geld geben, oder besser gleich den Sendeplatz an Harald Schmidt weiterreichen.
Zuerst die Auswahl der un(ter)bezahlten Publikumsansagerin am Anfang der Sendung. Wieso holt man eine sich verlesende Lisa, wenn daneben so eine hübsche Blondine sitzt? Das war schon ganz schwach. Dann versucht er, zeitgleich mit dem Paukenschlag der Band in die Hände zu klatschen, klappt auch nicht. Während der ganzen Sendezeit unzählige Äh-Hänger in der Moderation, und man sieht dauernd die Augenbewegung zur Pappenhalterin neben der Kamera (oder auf besagte Blondine?). Gut, kennt man, wird sich wohl die nächsten 1745 Sendungen auch nicht ändern.
Aber dann diese Story mit der Feuerwehr. Unglaublich.
Mensch, da hätte er früher mindestens doch ein Lied draus gemacht, was die ganze Nation bis in den hohen Sommer hinein auf den Lippen hätte. Heute nur noch solche flachen Sprüche mit dieser versuchten, völlig albernen und misslungenen Bogenspannung zu Atomkraftwerk, Atlantis, Unfreiwillige, ja geht's denn noch humorvergewaltigender?
Nee, nee, sollte das etwa doch Spätfolgen haben?
Hoffen wir es nicht. Abseits der fast wöchentäglichen Sendeplatzverschwendung TV total leistet er mit Wok-WM, Turmspringen und Stock Car Crash Challenge ja doch noch was recht ansehnliches für die deutsche Sportnation. Und Menschen, die ein Studium der Rechtswissenschaft mit einer Metzgerlehre kombinieren, sind mir eh schon recht sympatisch, zeugt es doch irgendwie von Ehrlichkeit. Ob er den Redakteur, der sich diese miese Verarbeitung der Feuerwehrgeschichte ausgedacht hat, verklagt oder durch den Fleischwolf dreht, sei ihm überlassen. Aber beim nächsten Mal könnte man wirklich nochmal was richtig witziges draus machen. Ein kurzer Firefighter-SkyRun, Flächenbrandbekämpfen, Kettensägenverbiegen oder Radladerfreischaufeln beim nächsten Schlag den Raab wäre ja wohl das mindeste, was jetzt zu tun wäre.
...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)
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