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RubrikEinsatz zurück
ThemaNeid und Missgunst beim Ausrücken18 Beiträge
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP724301
Datum10.05.2012 18:29      MSG-Nr: [ 724301 ]9165 x gelesen

Geschrieben von = anonym = a.Als Folge wird von denen hinter meinem Rücken gegen mich Stimmung gemacht. Was meint Ihr. Soll ich jetzt im Alarmfall einfach nicht mehr im ersten Fahrzeug mit ausrücken?Hinten gibt's auch Plätze. Im Kino und der Schule sind das sogar die beliebteren, und im Auto angeblich die sicheren, also was soll? ;-)

Ernsthaft: Da kann (und sollte man) bei mehreren Führungskräften durchaus mal wechseln, wenn nicht bestimmte Regularien dazu führen, dass unter den GF manche eher in die Verantwortung gezogen werden als andere (mehr dazu später).

Da jetzt eine Reaktion im nächsten Alarmfall zu planen, ist übrigens absoluter Käse. Richtig wäre, das Thema beim nächsten Dienst mal zu bequatschen. Das erleichtert die Lösungsfindung und die zukünftige Zusammenarbeit mehr, als Hinterrücks- und Trotzspielchen.
Was ihr machen könntet: Man spricht sich nach Zeiträumen ab (diesen Monat, bei Erscheinen, der, den nächsten Monat ein anderer). Oder man fängt ein wenig mit "Spezialisierung" an (GF für Brandeinsätze, GF für TH), wobei man da ausbildungsmäßig immer ein wenig im Hinterkopf haben sollte, das der Brand-GF nicht völlig unfähig werden sollte, eine TH abzuarbeiten. Oder man versucht, ungeplant einfach was Abwechslung reinzukriegen. Vom Eintreffen im Gerätehaus bis zur Ausfahrt ist soviel Zeit zum Plaudern, das glaubt man oft gar nicht.

Ich kann ein wenig den Unmut der anderen nachvollziehen, u.a. weil es bei uns deshalb auch mal Ärger gab, mit mir als Hauptdarsteller.
In der Liga "U10-Einsätze" spielen wir auch, Tätigkeiten eines ELW-Teams mal aussen vor. Wir haben ein TLF 16/25, einen ELW1 (und ein jenseits aller Zeitdränge ab und zu mal mitfahrendes, in allen Planungen aber eher unbedeutendes "Fördervereins-/Ausbildungs-/Nachrücker-LF8-light", welches eher MTW- und Logistik-Funktion hat als richtigen LF-Wert).
Von den 25 Einsatzkräften haben wir vor zwei Wochen schon den sechsten Gruppenführer ausgebildet, einen Verbandsführer müssen wir darüber hinaus auch noch durchfüttern. Da kann es schonmal sein, dass auf dem ersten Fahrzeug 4-5 ausgebildete GF sitzen. u.a. weil diese Leute auch mit anderen Funktionen auf dem ersten Fahrzeug nützlich sind (AGT, FS C...).
Wenn ich da bin, bestehe ich allerdings darauf, den Beifahrerplatz vorne zu besetzen. Grund sind die Führungsvorgaben des LBKG zusammen mit den Regelungen/Beauftragung innerhalb unserer Kommune, die mich als Einheitsführer in dem Moment, wo ich vor Ort bin, wg. "eh da" in die Verantwortung bringen. Aufgrund dessen erlaube ich mir, die Funktion "Gruppenführer 1. Fahrzeug" auch selbst auszuüben, zumindest solange, bis ich einen entsprechenden Lageüberblick habe, der es mir evtl. auch mal erlaubt, vor Ort die Rollen noch zu tauschen. Um diesen Überblick zu erhalten, sind die Informationen nützlich, die man auf dem GF-Platz einfach am leichtesten mithört, liest (Alarmfax etc.), und nachfragen kann (Funk). Mein Vorgänger hat das nicht so gesehen, wohnte auch etwas weiter weg als ich und war auch mit anderen Sitzplätzen zufrieden. Daher musste ich dieses Vorgehen von mir auch erstmal einführen, erklären und auch ein wenig durchsetzen. Gegenargumente waren dabei auch nicht völlig von der Hand zu weisen, und ganz glücklich bin ich mit dieser Regelung auch nicht so wirklich. Man will die anderen ja doch bei Laune halten. Durch Erklärungen und die praktische Umsetzung hat sich das ganze momentan denke ich gut eingestellt, aber auch da ich tagsüber eher nicht vor Ort bin, bzw. dann als GF einer anderen Einheit eintreffe. Dazu hilft die Einbindung der anderen ins ELW-Team. So werden die anderen GF dann eben trotzdem noch als solche "gebraucht".
Alternativen wie ELW-Sitzplatz oder auch einfach mal der Kaffeemaschinenplatz im Gerätehaus für mich haben sich im Übrigen nicht bewährt.

Sollten deine Beweggründe ähnlich sein => Ansprechen, erklären, regeln, motivieren und weiter vorne sitzen. Es ist auch nicht das schlechteste, auf Hinterrücks-Gerede öffentlich einzugehen, gerade als Führungskraft.
Sollte es aber nur "Erster, erster!" sein, siehe oben...


...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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 10.05.2012 18:29 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
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