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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Taktik Einsatzlage Harthausen, WAR: 16 verletzte FA nach Explosion bei
| 72 Beiträge | ||
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 773802 | ||
| Datum | 29.09.2013 15:54 MSG-Nr: [ 773802 ] | 26977 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ralf R. Im nachhinein wissen wir nun, das es vermutlich die falsche Entscheidung warWar es in meinen Augen nicht. Geschrieben von Ralf R. Evtl. alle Einheiten zurückziehen und den Ort direkt evakuieren lassen?Auch bei dieser Maßnahme wären Einsatzkräfte im Gefahrenbereich gewesen, oder man gibt einen derart großen Bereich (inkl. Anwohneranzahl X) von vornherein auf, dass die (wohl unvermeidbaren, wartet ab, auch dieses Thema wird sich derart entwickeln, auch wenns nicht beabsichtigt ist vom Ersteller) Diskussionen hinterher nicht über die verletzten Einsatzkräfte laufen, sondern über diese Aufgabe. Die natürlich, selbst ohne Explosionen, in diesem Bereich ein Schadensbild hervorrufen würde wie ein Weltkrieg. Klar, der erste Fahrzeugführer hätte/könnte/theoretisch... seine Einsatzmittel noch so disponieren, dann wäre halt das zweite, dritte, vierte... Fahrzeug in vorderster Schusslinie. Geschrieben von Ralf R. Und hätte man an der ganzen Situation was mit Einsatzvorplanung (die es ja vielleicht sowieso gab) verbesseren können?Lagen dieses Ausmaßen haben keine Einsatzvorplanung im eigentlichen Sinne, sonst werden die Einsatzplanordner oder (das muss sein) Taschenkarten ;-) irgendwann das Ausmaß einer Staatsbibliothek haben. Die Kunst ist es, die Einsatzvorplanung für alltägliche Lagen so zu gestalten, dass man auch wenns darüber hinausgeht nicht mit runtergelassenen Hosen dasteht. Dazu gehören Dinge wie einheitliche Ausbildung, vergleichbare vernünftige taktische und technische Aufstellung, überregionale Zusammenarbeiten auch z.B. bei Leitstellen... Also alles das, woran es (gerade auch bei uns in RLP) gerne mal hakt (und ich weiß nicht, ob Herr Lewentz das meinte, als er von "ohne jegliche Vorbereitung hervorragender Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte" sprach). Geschrieben von Ralf R. Es geht mir einfach nur darum, was man in einer vergleichbaren Situation evtl. alternativ machen könnte.Nix. Mal ehrlich, Ideen wie fernsteuerbare Werfer oder zusätzliche TLF4000 mögen sich ja anbieten und gut anhören, aber erwartet jemand ernsthaft, die Beschaffung solcher Technik würde sich mit derartigen Lagen auch nur halbwegs begründen lassen? TLF 4000 gibt es in RLP pro Landkreis doch mind. 1x, und wenn die nicht irgendwie mit Wasser versorgt werden sind die auch schnell wertlos. Fernsteuerbare Werfer, mit vertretbaren (und "lieferbaren") Wurfmengen und -weiten, da siehts sicher auch in 20 Jahren noch düster aus. Die effektivsten "Fernsteuerungen" sind auch dann noch Feuerwehrleute, die ihren Arsch in Situationen hineinbewegen, die sie 15min vorher selbst noch nicht erwartet hätten, die ihnen bei Verpflichtung, Aus- und Fortbildung so niemand voraussagen konnte und an die sich drei Wochen später außer einer Handvoll direkt Betroffener und einer weiteren Handvoll fachlich Verrückter wahrscheinlich auch kein Mensch mehr erinnern wird. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | ||||
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