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RubrikEinsatz zurück
ThemaEinsätze gibt's, die gibt's gar nicht...17 Beiträge
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP775232
Datum20.10.2013 16:07      MSG-Nr: [ 775232 ]3178 x gelesen

Pressemeldung der Polizei RLP: Explodierendes Luftbett verursacht erheblichen Schaden:

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr hat eine Explosion in der Nollstraße die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Angst und Schrecken versetzt. Eine 23jährige Frau hat in ihrer Dachgeschosswohnung ein Luftbett mit eingebautem Kompressor zum Aufblasen eingeschaltet. Vermutlich hat der Kompressor beim Erreichen der optimalen Luftmenge nicht ausgeschaltet, so dass in dem Luftbett ein Überdruck entstanden ist. Nach maximaler Ausdehnung explodierte das Luftbett.
Durch die Druckwelle entstanden Risse in den Wänden der Wohnung, teilweise wurden Dachziegel abgedeckt und die Fenster barsten. Durch Glassplitter wurde ein in der Einfahrt stehender Pkw leicht beschädigt. Die 23jährige Frau erlitt bei der Explosion leichte Verbrennungen im Kopfbereich und wurde ins Krankenhaus Landstuhl verbracht. Die Dachgeschosswohnung wurde für die Nacht gesperrt.
Die genaue Schadenshöhe muss noch ermittelt werden

Nachtrag:
Die Feuerwehr musste am Sonntag weitere Arbeiten an dem Anwesen vornehmen, da durch die Explosion eine Vielzahl von Dachziegeln nicht mehr ordnungsgemäß auflagen und hierdurch die Gefahr weitere Schäden bestand. Hierbei wurde festgestellt, dass anscheinend das komplette Dach durch die Druckwelle angehoben wurde. Eine Vielzahl von Rissen zwischen Wand und Decke deuten hierauf hin. Die Dachgeschosswohnung bleibt weiterhin gesperrt, bis am Montag ein Gutachter/Statiker die entsprechende Begutachtung durchgeführt hat.

Die 23jährige Frau wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 50.000 - 70.000 Euro.


"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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