| News | Newsletter | Einsätze | Feuerwehr-Markt | Fahrzeug-Markt | Fahrzeuge | Industrie-News | BOS-Firmen | TV-Tipps | Job-Börse |
| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Wettbewerb zwischen Einheiten war: Statt Ödland brennt ein Kind auf Eisenbahnwaggon
| 41 Beiträge | ||
| Autor | Stef8an 8O., Schöngeising / Bayern | 785177 | ||
| Datum | 19.03.2014 10:08 MSG-Nr: [ 785177 ] | 10040 x gelesen | ||
Ich kann irgendwie gar nicht verstehen, dass hier so ein Riesenthread zu diesem Thema entstanden ist... Liegt es denn nicht im Naturell des Menschen, dass er seine Motivation aus dem Erfolg bei einer Leistung zieht? Wenn ein Fußballspieler nur immer trainiert, aber nie oder nur selten zum Einsatz kommt, dann sinkt seine Motivation. Man nehme den FC Bayern. Ist in Deutschland und wahrscheinlich auch in Europa eine Topadresse. Da werden junge Talente eingekauft, die dann seltenst zum Einsatz kommen und dann wieder den Verein verlassen, obwohl bspw. das Einkommen besser als im alten Verein ist. Der Grund hierfür ist einfach die mangelnde Motivation. Oder was ist mit dem Elektriker, der anstelle der Installation von komplexen elektrischen Anlagen nur Schlitze schlagen darf? Der wird auch irgendwann keinen Bock mehr haben. Diese Liste könnte man meiner Meinung nach beliebig fortsetzen. Bei einem Feuerwehrler, der wöchentlich/monatlich den Ernstfall übt und dann als Einsatz nur zur Beseitigung von Ölspuren oder als Nachbesetzung einer Wache kommt, geht doch bei aller Liebe zum Hobby irgendwann die Motivation flöten. Genau das gleiche passiert innerhalb der eigenen Wehr. Wenn man immer nur zum Gerätehaus kommt und dann ansieht wie die ersten Fahrzeuge ausrücken und man selbst nur auf dem letzten Fahrzeug (wenn überhaupt) mitfahren kann, um dann bspw. den Verkehr zu regeln oder Schlauchleitungen durch einen Acker zu verlegen, ohne ansonsten überhaupt am Einsatz aktiv teilnehmen zu können, dann ist irgendwann eine Frustgrenze überschritten. Dass diese Aufgaben durchaus sehr wichtig sind, da die anderen an vorderster Front sonst gar nicht arbeiten könnten, wird dabei leider leicht übersehen, da diese Aufgaben halt nun mal einfach unspektakulär sind. Ich kann jetzt nur von mir und vielleicht einigen Bekannten sprechen. Antrieb in jungen Jahren, um überhaupt bei der Feuerwehr dabei zu sein, war weder die Anerkennung der Gemeinschaft noch der Wille anderen Gutes zu tun. Nein, ich wollte dabei sein, um mit den großen roten Autos mit Blaulicht und Sirene durch die Gegend zu fahren, ich wollte die große Feuersbrunst bekämpfen... Ich wollte Action erleben. Dass diese Gründe aber im Lauf der Zeit eher nach hinten rückten und andere (hehre) Ziele in den Vordergrund kamen, ist auch klar. Das nennt man "Erwachsenwerden". Trotz allem möchte man sein Können hin und wieder auch mal beweisen und insofern verstehe ich es voll und ganz, wenn sich eine (freiwillige) Feuerwehr freut, mal als erster bei einem Einsatz dabei zu sein. Ganz und gar nicht verstehen kann ich hingegen den Vorwurf/Einwand, dass dieses Verhalten "krank" sei. | ||||
| << [Master] | antworten | |||
| flache Ansicht | Beitrag merken | alle Beiträge als gelesen markieren | ||
| ||||
|