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Unfallverhütungsvorschrift
Von den Trägern der gesetzlichen Unfallkasse erstelltes Regelwerk
RubrikEinsatz zurück
ThemaUnfälle beim Leitersteigen/Einklemmung, war: Selektive Wahrnehmung25 Beiträge
AutorStef8an 8 S.8, Haar / Bayern785924
Datum31.03.2014 17:25      MSG-Nr: [ 785924 ]4797 x gelesen
Infos:
  • 31.03.14 Hamburg 2014: Einsatz
  • 31.03.14 KFV Marburg-Biedenkopf 2004: Übung
  • 31.03.14 Meersburg 2002: Unfall bei Einsatz
  • 31.03.14 Sachsen 2000: Unfall bei Übung

  • Hallo zusammen,

    bisher schon mal Danke für Eure Rückmeldungen.
    Zunächst entnehme ich daraus, auch wenn es niemand direkt so gesagt hat, dass es eine solche Sicherung bisher generell noch nicht gibt. (Ansonsten bitte korrigieren)

    Zu den genannten Punkten:

    Zum einen ist eine Mindestintelligenz bzw. ein Beachten der Vorschriften natürlich immer wünschenswert. Das Gegenteil wird aber leider immer wieder bewiesen, sei es aus Ignoranz, Unwissenheit, extremen Umständen oder Spezialfällen / Verkettungen an die bisher noch niemand gedacht hatte. Daher ist ja beim Thema Arbeitsschutz bzw. UVV etc. eine automatisch wirkende Sicherung immer einer Belehrung oder Arbeitsanweisung vorzuziehen. Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein, wie sinnvoll das in den einzelnen Bereichen ist (angesprochene Sitzbelegungserkennung im Auto etc.) aber es scheint sich zumindest vielerorts durchzusetzen, wo man das GMV-Argument auch bringen könnte (vgl. Startsperre bei Fahrzeugladung etc.).

    Weiterhin glaube ich gerne, bzw. bekomme das ja auch immer wieder mit, dass die Fehleranfälligkeit des Systems mit steigendet Computerisierung deutlich zunimmt. Egal ob bei der Leiter, der Pumpensteuerung etc. Allerdings würden meiner Meinung nach folgende Argumente für ein solches System sprechen:

    - Diverse Abschaltautomatiken sind sowieso schon vorhanden (Anfahrschutz, Überlast etc.)

    - Das Risiko für einen Unfall ist aufgrund der meist schweren Verletzungen als hoch zu bewerten

    - Gerade bei so einem System (z.B. mit Drucksensoren) könnten sich die "Fehlalarme" wohl durch den sehr genau definierten Ablauf bei einer Besteigung recht gut reduzieren lassen. Z.B. beginnt eine Besteigung immer ganz oben oder unten. Ein plötzliches Auslösen eines mittleren Sensors ist kein Abschaltgrund. Auch ist eine definierte Gewichtsspanne und Abfolge der Belastungen gegeben.
    Ich bin kein Ingenieur aber ich denke damit könnte man wohl einzelne fehlerhafte Sensoren oder z.B. die im Leiterpark verlegte Schlauchleitung zuverlässig als Abschaltgrund ausschließen.

    - Bei einer Fehlauslösung gibt es natürlich auch einen "Override" für den Maschinisten, wie es bei den anderen Abschaltautomatiken ja auch teilweise möglich ist.

    Also so gesehen würde meiner Meinung nach so ein System (zumindest im Vergleich zu anderen automatischen Sicherungen die uns so unterkommen) schon Sinn machen. Aber vielleicht übersehe ich hier auch Probleme oder Schwierigkeiten, weil sonst wäre wohl sicherlich schon ein Hersteller auf die Idee gekommen so etwas anzubieten, bzw. ein Normenausschuss so etwas zu fordern oder zu empfehlen.

    Viele Grüße

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