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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | HFUK: PKW explodiert nach Verkehrsunfall - Erkenntnisse und Schlussfolgerungen | 61 Beiträge | ||
| Autor | Fran8k E8., Viskafors / Västra Götaland | 798184 | ||
| Datum | 06.11.2014 05:40 MSG-Nr: [ 798184 ] | 16247 x gelesen | ||
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Geschrieben von Sebastian W. Und zuletzt: Was hilft einem Nicht-AGT die schönste Brandschutzkleidung, wenn er sich dann ein Inhalationstrauma zuzieht? Es macht die Akutbehandlung dennoch einfacher. Der letzte Schwerstverbrannte den ich mit Inhalationstrauma hatte, hatte gleichzeitig Verbrennungen an Beinen, Händen und Brustkorb. D.h. neben dem sichern der Atemwege und der Beatmung musst Du eine sogenannte direkte Escharatomie durchführen - mit tiefen Schnitten längs und quer über den Brustkorb. Tief bis in das Unterhaut Fettgewebe durch die Körperfaszie. Natürlich direkt ohne Lokalbetäubung. Eventuell das Gleiche bei den verbrannten Extremitäten, so dass die krustige harte Verbrennungsschicht nicht verhindert, dass der Brustkorb sich bei Atembewegungen ausdehnen kann. So hat man deutlich niedrigere Beatmungsdrücke und in den Extremitäten rettet das die Blutzirkulation. Auch das legen eines Venenverweilkateters ist deutlich einfacher im nichtverbrannten Hautgebiet. Wenn ich wählen dürfte, wäre ich immer für isoliert Inhalationstrauma. Das ist schwer genug, den Beatmungsschlauch in den schwarzen, schmutzigen Mundraum zu bekommen wo es überall zu schwillt. Aber es bleibt noch der schöne Luftröhrenschnitt - wenn ich mich anatomisch noch orientieren kann und nicht alles nach schwarz verbranntem Fleisch aussieht und ich erst mal in einer grossen Halsvene lande und diese so krustig umhüllt ist, dass der Gewebedruck nicht mal Blutstilung durch Einlegen von Kompressen ermöglicht. | ||||
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