| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Zu wenig Löschwasser für Feuerwehren | 40 Beiträge |
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 828648 |
| Datum | 23.03.2017 11:49 MSG-Nr: [ 828648 ] | 2788 x gelesen |
| Infos: | 22.03.17 weiterer Einsatzbericht: Brand eines Einfamilienhauses 22.03.17 Einsatzbericht: Brand eines Einfamilienhauses
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Tragkraftspritze
Tragkraftspitzenanhänger
Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank
Kleinlöschfahrzeug
Tragkraftspritzenfahrzeug
Geschrieben von Neumann T. Nebenbei hat der Löschteich inkl. Wasserentnahme mit TS, am Besten noch mit TSA so einen Beigeschmack von 'saufender Dorffeuerwehr', dass sowas für viele Wehren (jetzt mit TSF-W) fast schon 'unter ihrer Würde' ist. Daher wird vielleicht auch nicht mehr genug Augenmerk auf 'unerschöpfliche' Löschwasserquellen gelegt. Ich vermute mal, dass dieser Absatz Grund für ein paar rote Daumen ist, allerdings sehe ich das durchaus ähnlich. Nicht, dass ich Wehren diskreditieren will die regelmäßig Wasserentnahme aus offenem Gewässer aufbauen, sondern weil ich den Eindruck habe, sobald man Wasser auf dem Fahrzeug hat, rücken diese Dinge doch zu gerne in den Hintergrund. Und bei der Anschaffung vieler TSF-W oder KLF liest man auch, dass ein Fahrzeug mit Wassertank(tänkchen...) gegenüber dem popeligen wasserlosen Fahrzeug TSF favorisiert wird, weil die Wasserversorgung schlecht und/oder der Aufbau einer Wasserentnahme zu zeit-/personalintensiv ist, also bräuchte man Wasser auf Rädern. Das letztere wurde auch gerne mal als Begründung genannt, als die Minitanks in den Normen erschienen.
Es ist also im Selbstverständnis vieler Wehren nach meiner Einschätzung tatsächlich so: Bevorzugte Wasserentnahme Tank (weil total modern und zeitgemäß), dann Hydrant (weil Tank muss ja irgendwie wieder voll), und wer sich regelmäßig mit Teichen o.ä. befasst, arbeitet völlig veraltet und minimalistisch.
"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
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