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| Rubrik | ABC-Gefahren | zurück | ||
| Thema | Kaliumjodidtabletten - Schutz vor radioaktivem Jod | 41 Beiträge | ||
| Autor | Thom8as 8R., Haibach / Bayern | 833352 | ||
| Datum | 01.09.2017 14:54 MSG-Nr: [ 833352 ] | 1217 x gelesen | ||
Im SAN Lehrgang der Malteser wurde es uns letztes Jahr so erklärt: Die Fokussierung auf die Jüngeren basiert im Grunde auf deren Zeugungsfähigkeit. Man will also mit der Jodgabe nicht in erster Linie die direkt betroffenen, sondern deren zukünftigen Nachwuchs schützen. Wer also aus dem aktiven Reproduktionsalter raus ist, ist auf lange Sicht uninteressant. Erste Priorität ist also, geschädigtes Erbgut zu minimieren, danach kommt erst der Schutz vor Spätfolgen bei den Jodeinnehmern selbst. Und da sich diese Spätfolgen nicht selten erst nach zig Jahren auswirken, kann man ab einem Gewissen Alter komplett drauf verzichten, bzw. diese Personengruppe versorgen, wenn alle anderen ausreichend versorgt sind. Klingt hart, aber wenn man es ökonomisch und weitsichtig betrachtet kommt man bei faktisch eben nicht unendlichen Ressourcen auf so eine Klassifikation. | ||||
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