| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Grossbrand im Europapark | 50 Beiträge |
| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 839768 |
| Datum | 28.05.2018 12:13 MSG-Nr: [ 839768 ] | 4774 x gelesen |
Geschrieben von Michael L.Wenn ich dann aber so große Teile der Umgebung "Platt mache", dann halte ich die Reserve aber im Gerätehaus in Bereitschaft. Das wäre auch meine favorisierte Lösung. Denn dann hat man auch eine echte planbare Reserve, wenn man weiß, was konkret an Personal am Reservestandort jetzt zur Verfügung steht.
Generell wird man es mit dieser Reservenbildung aber nie allen "Reservisten" recht machen können. Es ist halt doch sehr viel Subjektivität der Einsatzleitung dabei, für welche Einsatzgröße und -art stelle ich mir wieviel Mannschaft/Gerät auf Seite, an welchem Ort und für welches Gebiet.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass das Thema in den letzten Jahren bei den Führungsausbildungen verstärkt in den Fokus gerückt ist, keine Ahnung ob es da konkrete Einsatzbeispiele gab in denen das (mutmaßlich) schief ging oder ob man es einfach ein netten abzuhakenden Punkt in Prüfungen entdeckt hat, ob eine Führungskraft überhaupt daran gedacht hat. Wir hatten kürzlich eine ElGem-Fortbildung, da war ich schon erstaunt, mit welchem Umfang und welcher Priorität manche, v.a. vor kürzerer Zeit ausgebildeten Leute, die Reservenbildung berücksichtigt haben.
"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)
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