Im Dorf ist vielleicht immer alles etwas anders.
Im vergangenen Jahr haben wir zum wiederholten Mal eine Person gesucht, die durch eine Erkrankung orientierungslos und hilflos ist. In der Regel entfernt sich diese Person tatsächlich nur wenige hundert Meter vom Wohnhaus, bevor wir sie wieder einfangen können. Insbesondere die Ortskenntnis, das Wissen um Aussehen und regelmäßigen Wege dieser Person und das gleichzeitige Starten von Suchenden im gesamten Ort (nämlich dort, wo die Kameraden wohnen) lässt zu, dass schnell eine große Fläche erkundet werden kann und zeigt die Vorteile der FW gegenüber der Pol. Dazu müssen wir allerdings auch nicht in roten Autos vorfahren und Einsatzkleidung tragen. Kommunikation über Handy geht auch, um diesen Einsatz strukturiert über die Bühne gehen zu lassen. Dier Person hat es beim letzten Einsatz nicht gehindert, in die S-Bahn zu steigen und 15 km weit zu fahren. Trotzdem erreichen wir häufig damit gute Ergebnisse.
Da die Polizei gefühlt 3 Mal im Jahr bei uns durchs Dorf fährt, würde es wahrscheinlich dauern, bis wir einen Hund da hätten. Als wir den Vermissten nach seiner Zugreise nicht schnell finden konnten, wurde die Polizei auch umgehend eingeschaltet. Erkenntnis: Drogen- und Sprengstoffspürhunde sind im Rostocker Hafen in Unmengen vorhanden, der Mantrailer aus Rostock war im Einsatz und der nächste verfügbare aus Neubrandenburg wäre nicht unter 2 Stunden später da gewesen. Das gibt uns zu denken.
Wir haben aus der Zugreise gelernt und informieren von nun an trotzdem parallel und nicht zeitversetzt die Polizei, wissen aber um unsere Vorteile.
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