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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Polizeiarbeit im Rems-Murr-Kreis: Fünf Stunden lang lagen die Leichen rum | 10 Beiträge | ||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 847454 | ||
| Datum | 13.03.2019 21:57 MSG-Nr: [ 847454 ] | 4155 x gelesen | ||
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Hallo, das steckt Einiges an "Politik" dahinter In BaWü gab es eine grosse Polizeireform. Früher hatte jeder Landkreis ein Polizeipräsidium. Jetzt sind mehrere Landkreise in einem Präsidium zusammengefasst. Die verschiedenen Bereiche sind da über die Kreise verteilt. Bei uns sitzen die Spezialisten für Verkehr die auch bei solchen schweren Unfällen kommen in der Nähe der Autobahn A6. Aber in der "Pampa". Nur sind das die Einzigsten die sich auf diese Unfallermittlungen spezialisiert haben. ( grössere Unfälle ) Zu uns hier "unten" im südöstlichen Zipfel des Präsidiumgebietes haben die Anfahrt von 88 km ;-) (z.B. bei dem Unfall in Kernen) Jetzt sitzen wir im Speckgürtel von Stuttgart mit entsprechendem Verkehrsaufkommen. Die B29 hier hat eine höhere Verkehrsdichte als manche Autobahn. Wenn dann nachts so ein schwerer Unfall passiert müssen die dortigen Kollegen von der Polizei aus Ihrer Bereitschaft von daheim zuerst in ihre Dienststelle fahren und dann die knappe 90 km zu uns runterfahren. Das dauert :-( und hat zur Folge das: - die Feuerwehr in der Zeit einfach rumsteht. Weil weiterarbeiten ist nich - nach der Rettung hat die Spurensicherung Vorrang. - die Strasse länger gesperrt ist Gerade im Berufsverkehr führt eine Sperrung der vierspurigen Bundestrassen in bzw. aus Richtung Stuttgart zu einem grossen Verkehrschaos. Ich kann den Unmut schon nachfühlen. Ich bin auch schon Nachts auf der B29 rumstanden und hab mit gewartet. Gerade bei einer Freiwilligen Feuerwehr ist so was nicht gut. Gerade Nachts. Man weiss genau das man in einigen Stunden zur Arbeit muss. Der fehlende Schlaf versaut einem den ganzen Arbeitstag. Da ist jede Stunde wertvoll wo man wieder früher einrücken kann. Die Polizeireform wurde u.A. mit Einsparungen bzw. mit der Freisetzung von Polizeikräften die dann mehr "draussen" sind begründet. Das aber diese Zentralisierung speziell des Verkehrsdienstes volkswirtschaftlicher Blödsinn ist und hin und wieder auch auf Kosten von freiwilligen Einsatzkräften geht hat anscheinden bei den damaligen Entscheidungsträger niemand bedacht. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt
Geändert von Jürgen M. [13.03.19 21:59] Grund: = nur für angemeldete User sichtbar = | ||||
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