Hallo Markus,
ein paar Gedanken zu Deinen Überlegungen bzw. zum Einsatz allgemein:
Den Gedanken über das Gerüst und das Dach anzugreifen finde ich grundsätzlich nicht falsch. Hier fände ich den Feuerwehrplannatürlich ganz interessant. Nach den Bildern vermute ich, dass die Halle unterteilt ist. Da hätte man vermutlich sogar über das Dach vorgehen können, zumindest so weit wie es die Wände bzw. die Tragstruktur hergegeben hätte. Allerdings kann man das natürlich so nicht wirklich beurteilen. Offensichtlich brannte es aber AUF(!) dem Dach, ausgelöst durch Handwerksarbeiten. Also wahrscheinlich gab es eine schnelle Alarmierung. Wenn es also auf dem Dach brennt, dann ist die Tragkonstruktion eine Weile nicht betroffen. Was mich verwundert hat, dass relativ schnell von einem Wenderohreinsatz gesprochen wurde. Dann kam die Sache mit dem Hydranten. Ich halte es - ohne natürlich die genauen Umstände und Abläufe zu kennen - für sehr kritisch, bei nicht gesicherter Wasserversorgung einen Wenderohreinsatz vorzunehmen. Einer meiner ersten Gedanken war, über das Dach, mit dem Wind und ggf. Schaum. Denn das was da am Anfang auf dem Dach brennt, ist vermutlich Bitumen und Dämmung ...
Zum Thema "zeitnaher" Innenangriff: Den halte ich bei dieser Einsatzlage nicht für zielführend. Ggf. Innenräume kontrollieren ja, aber warum ein Innenangriff, wenn es AUF dem Dach brennt? In der Anfangsphase im Innenangriff vorzugehen, wäre wie Dachplatten waschen, wenn es im Dachraum brennt.
Diese Überlegungen aber natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, da man keine ausreichenden Infos hat.
Gruß Peter
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