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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Totholz, war: Waldbrände 2022 #
| 10 Beiträge | ||
| Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 884595 | ||
| Datum | 15.08.2023 09:32 MSG-Nr: [ 884595 ] | 645 x gelesen | ||
Geschrieben von Bernhard D. Im aktuellen " FeuerwehrMagazin " geht man im Artikel "Totholz Bremse oder Brandbeschleuniger?" auf die Thematik, dort schlagen Forstwissenschafter vor den Wald diesbezüglich in verschiedene Zonen einzuteilen. Ja, das Übliche an netten Ideen.. Ich hab in deren Kommentarspalten das hier geschrieben: "Ich hab jetzt den ganzen Artikel (noch) nicht gelesen, aber zu dem Text und Bild oberhalb: Wo speichern die toten, stehenden Stämme Wasser? Das sind Witwenmacher, sonst nix! Und kreuz und quer liegende Stämme oder Äste auf Südhängen speichern auch kein Wasser, sondern erschweren der Feuerwehr den Zugang bis zur Unmöglichkeit, das Feuer dort überhaupt noch ohne gigantischem Aufwand und hohen Gefahren erreichen zu können! Zwar kann man mit dem Ansatz sicherlich einige Feuer reduzieren, weil es weniger schnell zur Entzündung bzw. Ausbreitung käme, aber das hilft uns nicht, wenn es trotzdem IN den Totholzflächen brennt!" Und das gilt auch für den Textteil von Alexander Held... Ich rate hier auch zur Lektüre von Prof. Müller, Dresden, was übrigens bleibt, wenn Hänge mit viel Totholz komplett ausbrennen - oder besser ausglühen... "Nach Waldbränden intensiver Art verbrennt die Humusdecke und auch die Bodenvegetation vollständig. Somit liegt der Boden bar. Und bei Starkregenereignissen muss man dann grundsätzlich mit Erosionen rechnen. Wir haben in der 90er-Jahren so etwas schon im Tiefland gehabt, wo große Wegeteile bei Neuruppin beispielsweise nach einem großen Waldbrand gespült wurden." https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul/waldbrand-saechsische-schweiz-erosion-felsstuerze-100.html Und wenn man das aus verschiedenen Gründen nicht aus den Gebieten rausholen will, obwohl man ja Erfahrungen hat (s.o.), dann bleibt halt diese Folgen... ist mir dann auch wurscht, ich werde nur immer empfehlen, dass IN diesen Gebieten keiner am Boden einfach so löscht, dann brennt das halt ab - und schmale Wundstreifen nutzen da gar nichts, weil da jeder Windhauch das Feuer drüber bläst! (In der Sächs. Schweiz 2022 bis an die 5 km Spotfeuer! Im Hart über zig Meter und auch in Mittelhessen gibts hoch interessante Videos von oben, wie sich Feuer in diesen Gebieten mit dem Wind schnell ausbreiten - und ja, da spielt Totholz schon eine Rolle, weil sich die Brände halt dann auch schnell versetzt neu entzünden! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | ||||
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