| Rubrik | Kommunikationstechnik |
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| Thema | BaWü: Nutzung der Landeskanäle im Analogfunk eingestellt | 41 Beiträge |
| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 886851 |
| Datum | 07.02.2024 18:26 MSG-Nr: [ 886851 ] | 1866 x gelesen |
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Hallo,
Geschrieben von Ulrich C.wegen der vorher genannten Unwägbarkeiten würde ich alles tun, den Analogfunk zumindest als Backupmöglichkeit zu behalten! Keine andere Lösung ist preiswerter und einfach notfalls nur regional aufzubauen!
Die wäre dann preiswert, wenn man sich wenigstens jetzt von BOS-Spezialgeräten endlich mal verabschieden würde und dafür handelsübliche, tausendfach weltweit verbreitete Betriebsfunkgeräte zulassen würde. Ich meine jetzt nicht Geräte der Billig-China-Anbieter sondern der professionellen Serien, wie sie außerhalb Deutschlands auch für BOS eingesetzt wurden. Die waren wirklich preiswert und sind es auch heute noch.
Geschrieben von Ulrich C.Und der Analogfunk wurde insbesondere von den Protagonisten bzw. Lobbyisten des Digitalfunk mehrfach tot geschrieben, um die Umstellung zu beschleunigen...
Während andere dauerhaft versuchen, den Analogfunk um jeden Preis zu erhalten. Was vielleicht bei den Einzelgeräten noch Sinn macht, macht es bei der Netzinfrastruktur nicht. Von Einzelrepeatern (die man übrigens auch leicht mit Betriebsfunkgeräten mit Zusatzeinrichtung kostengünstig darstellen kann) mal abgesehen, für BOS-Gleichwellenanlagen findet man kaum noch jemand, der die reparieren kann.
Geschrieben von Ulrich C.Heute hat der Digitalfunk immer noch nicht das im Angebot, wofür er mal beworben wurde... - und schon gar nicht flächendeckend!
Richtig, da haben einige Dinge versprochen, die nie umgesetzt wurden. Allerdings haben da auch manche Dinge versprochen, von denen von vornherein klar war, dass sie mit der gegebenen Netztechnik einfach nicht machbar sein wird. Da haben manche "Digital" auch mit "kann alles" gleichgesetzt. GSM-Handies konnten auch schon Datenübertragung. In der Praxis aber nur für Kleinstmengen nutzbar. Wer ein wenig Einblick in die Technik hatte, wusste auch, was Tetra kann und wo die Grenzen sein werden. Dass andere Dinge nicht umgesetzt wurden oder erst nach dem "auf die Schnauze fallen" so langsam umgesetzt werden, liegt nicht an der Technik sondern an der gewählten Umsetzung oder Finanzierung.
Gruß,
Michael
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