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RubrikEinsatz zurück
ThemaGefahr durch Ertrinken - Wassergefahren auf, am und im Wasser...13 Beiträge
AutorNils8 J.8, Wackersdorf / 887987
Datum06.06.2024 16:40      MSG-Nr: [ 887987 ]676 x gelesen

Geschrieben von Alexander H.Jetzt werde ich mich wieder unbeliebt machen ...

oooooch nöö - wieso denn?

Prinzipiell isses doch schonmal wichtig zu wissen, was man kann - und was nicht - oder was andere einfach besser können.

Wir bauen gerade auch unser Einsatzmittel "Boot" auf - des wird so langsam auch mal Zeit. Und wir wissen jetzt schon, daß wir die Kompetenz der Wasserwacht niemals erreichen werden (wie Du sagst: keine Zeit, zu wenig Leute, muß des auch noch sein etc pp.). Das müssen wir aber auch nicht - es geht doch eigentlich hauptsächlich darum, wie man aus einer Einsatzsituation das Optimale rausholt.
Beispiel:
Feuerwehr is eigentlich fast immer ersteintreffend - egal ob beim StandUp-Paddler im Badesee, dem Taucher unter dem Eis oder dem Bach, der auf einmal zum Wildwasserfluß mutieren muß (Gewässer mit Wachstation laß´ ich jetzt mal bewußt aus...). Feuerwehr´s kann erkunden, Anwesende ausquetschen, Wege freiräumen, Einsatzbereiche absperren, Schranken öffnen. Und vielleicht schonmal den ersten Kutter zu Wasser lassen. Wenn´st dich dann umdrehst wirst feststellen, daß der erste Kamerad im blau-roten Neopren und rotem Helm sehr wahrscheinlich auch schon da ist. Die können jetzt durch feuerwehrs Vorarbeit ihre Einsatzmaßnahmen hoffentlich schneller einleiten. Und der Wasserwacht SEG isses doch sehr wahrscheinlich sch.... egal was neben auf dem Kutter draufklebt. Hauptsache erstmal ein tauglicher, schwimmender Untersatz. Im Optimalfall mit einem besetzt, der den Kahn dahin fahren kann, wo der Wasserretter ihn hinhaben will - Zahnrädchen halt...

Einen Ertrunkenen mit Sonar, Tauchern und Hubschrauberunterstützung suchen, finden und aus 25m wieder hochholen - ganz ehrlich: diese Kompetenz will ich mir garnicht aneignen.

Geschrieben von Alexander H.Das Leben ist lebensgefährlich, der Feuerwehrdienst erst recht.
Also entweder begeben wir uns in Lebensgefahr und versuchen Menschenleben zu retten oder wir warten auf die Profi der Wasserrettung.

Hier geh´ ich nicht mit Dir mit - niemand würde auf die Idee kommen, einen Fw´ler ohne taugliche Ausrüstung oder Ausbildung in einen IA zu schicken; weil "Lebensgefahr gehört halt einfach zum Hobby dazu".
Wenn keine PA-Träger da sind, dann muß man eben auf welche warten - oder was anderes überlegen.
Oder man bereitet schonmal alles so vor, daß die später eintreffenden "Profis" nahtlos mit der Arbeit anfangen können...
Ich glaub´, die Parallele erklärt sich von selbst.

Gruß
Nils

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