Geschrieben von Lars Tiedemann
Siehe auch die Abhandlung "Selbstrettung - Selbstbetrug" von Jan.
Ich persönlich halte auch eine Selbstrettung mittels Bandschlinge oder Rettungsschlaufe für unwahrscheinlich.
Entweder mein "geplanter Rückzugsweg" ist nicht mehr nutzbar, dann habe ich
a) Zeit und kann ich mir (in Ruhe) einen Festpunkt suchen
b) keine Zeit und dann muß ich schnell, egal wie, raus.
In beiden Fällen kann auch die Anleiterbereitschaft helfen und auch deswegen bilden wir diese aus.....
Zu Thema Anleiterbereitschaft gebe ich Dir voll und ganz recht und unterstütze solche Ausbildung.
Sicherlich ist auch zu hinterfragen, warum das Thema Selbstrettung in der FwDV 1 noch explizit aufgeführt und erklärt wird und auf Truppmann- und Truppführerlehrgängen gelehrt wird.
Meine Ansatzpunkt war ja nur einmal zu hinterfragen, ob die Bandschlinge wirklich die geeignete Wahl ist oder ich für den Zweck der Selbstrettung nicht eine Rettungsschlaufe als Ersatz für den Feuerwehrhaltegurt beschaffen müsste.
Geschrieben von Lars TiedemannWie schon vorher geschrieben, ist die Bandschlinge (für mich) in erster Linie ein Hilfsmittel für viele Einsatzsituationen, aber nicht als Rettungsmittel gedacht.
Du stimmst mir doch sicher zu, daß eine Bandschlinge nun nicht jedes Jahr geprüft werden muß, wenn zwei AGT sich bei einer Suche damit verbinden, um den Suchradius zu erhöhen?
Ich stimme Dir zu, wenn die Bandschlinge dafür/dabei benutzt wird, wo sie ursprünglich herkommt: dem Klettersport, oder?!
Wenn sie für den Zweck als Hilfmittel beschaffe, spricht hier sicherlich nichts dagegen. Da reden wir aber auch von einer anderen Verwendung. Bei der Selbstrettung würde dort ja jemand drin hängen.
Allerdings wollte ich hier drauf hinaus im Vorfeld sich einmal Gedanken zu machen. Da muss ich auch entsprechende Normen und Zulassungen einmal in meine Gefährdungsanalyse mit rein nehmen.
Gruß Sven
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