| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Stark übergewichtige Frau im Bus verstorben | 31 Beiträge |
| Autor | Matt8hia8s O8., Waldems / Hessen | 501335 |
| Datum | 07.08.2008 13:03 MSG-Nr: [ 501335 ] | 5654 x gelesen |
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Hallo,
in Hessen wurde im letzten Jahr per Erlass bestimmt, dass jeder Kreis bzw. jede kreisfrei Stadt dafür sorge zu tragen hat, dass schwergewichtige Patienten in entsprechender Zeit adequat mit einem Transportmittel bedacht werden können. D.h. man kann selbst ein solches Fahrzeug vorhalten oder mit jemandem in der Nähe kooperieren. Demzufolge werden nun verstärkt solche Fahrzeuge in Dienst gestellt, wie etwa bei der JUH in Wiesbaden, deren Fahrzeug über eine entsprechende Trage, eine Seilwinde und eine Rampe verfügt. Allerdings ist es auch bei diesen Einsätzen häufig erforderlich, dass man Tragehilfe anfordert, sei es von der Feuerwehr, dem erstversorgenden Fahrzeug oder eine zusätzlichen Rettungsmittel.
Insgesamt finde ich diese generelle Regelung für ein ganzes Bundesland jedoch besser wie irgendwelche partiellen Lösungen, die neben entsprechenden Sicherheits- und Rechtsfragen (MPG) auch ein paar Fragen zur Würde des Patienten aufwerfen (Transport mittels GW-L, früher schon "Goldstandart" Taucherdruckkammerfahrzeug mit Klinikbett, LKW oder Schuttmulde und Europalette am Kran)...
Gruß, otti
"You can't be a real country unless you have a Beer and an airline. It helps if you have some kind of a football team, or some nuclear weapons, but at the very least you need a Beer!" Frank Zappa
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