News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse


RubrikEinsatz zurück
ThemaSchwere Unwetter in Bayern16 Beiträge
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg820662
Datum05.06.2016 11:39      MSG-Nr: [ 820662 ]3300 x gelesen
Infos:
  • 02.06.16 Hochwasser-Katastrophe in Bayern "Es herrscht Land unter"
  • 01.06.16 Hochwasser in Niederbayern richtet Millionenschäden an
  • 01.06.16 Die 7 größten Irrtümer über den Versicherungsschutz gegen Naturgefahren

  • hallo,

    Geschrieben von suedeutsche.deZum anderen spielt bei diesen Katastrophen ganz offenkundig die industrielle Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Experten warnen schon seit Langem davor, dass gerade der intensive Maisanbau die Hochwassergefahr erhöht. Der Grund: Die Äcker, die inzwischen oft mehrere Hundert Meter Länge und Breite haben, liegen bis weit ins Jahr hinein mehr oder weniger blank da. Das Erdreich ist Niederschlägen nicht nur schutzlos ausgeliefert, sondern auch so schnell gesättigt mit Wasser,
    dass es nichts mehr aufnehmen kann.

    das die Hochwasserspitzen schneller ansteigen und auch höher ansteigen kann man in den letzten Jahrzehnten beobachten.

    Mit der Versiegelung der Landschaft hat dies schon vor vielen Jahren angefangen. In den letzten Jahren ist der Strukturwandel in der Landwirtschaft dazugekommen.

    Der Maisanbau der ja aufgrund von Biogasanlagen sich rasant ausgedehnt hat hat zur Folge das ein grosser Anteil der Flächen zeitgleich bewirtschaftet bzw. die Wachstumsphasen über weite Flächen relativ synchron verlaufen. Wenn dann ein Unwetter in einem Zeitraum wo der Boden offen liegt grosse Wassermengen bringt kommt da dann neben dem schnellen Abfluss durch deutlich geringere Speicherwirkung auch noch die Erosion zum Tragen.

    Bei uns (Weinbaugegend) konnten wir in den letzten Jahrzehnten einen gegenläufigen Effekt bemerken. Vor einigen Jahrzehnten war es üblich und Stand der Weinbautechnik das im Weinberg kein Gras bzw. Unkraut wächst. Das hatte zur Folge das je nach Umfang der Bodenbearbeitung (Fräsen, hacken usw.) bei einem Starkregen im Extremfall der Boden bis zu einer Tiefe von ca. 10/15cm weggespült wurde. Den konnte man dann im Ort auf den Strassen und teilweise in den Häusern dann finden :-(

    Inzwischen hat sich der Weinbau gewandelt. Die Flächen zwischen den Rebstöcken sind heute begrünt. Das hat die Erosion deutlich vermindert. Auch die Speicherfähigkeit ist etwas besser geworden. Die Schäden bei Starkregen sind heute gegenüber früher deutlich geringer.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

    Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen

    << [Master]antworten 
    flache AnsichtBeitrag merkenalle Beiträge als gelesen markieren
    Beitrag weiterempfehlen

     30.05.2016 07:03 Mich7ael7 R.7, GL (Köln) Schwere Unwetter Drei Tote bei Überschwemmungen in Baden-Württemberg
     01.06.2016 15:22 Stef7an 7R., Papendorf
     01.06.2016 15:42 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     01.06.2016 16:16 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     01.06.2016 19:11 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     11.06.2016 10:33 Jürg7en 7M., Weinstadt
     11.06.2016 11:37 Mark7us 7R., Höhenrain
     11.06.2016 12:40 Mich7ael7 B.7, Münsingen
     11.06.2016 13:17 Jürg7en 7M., Weinstadt
     12.06.2016 12:18 Mark7us 7R., Höhenrain
     12.06.2016 12:44 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     12.06.2016 09:36 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     12.06.2016 10:46 Thom7as 7E., Nettetal
     12.06.2016 11:16 Jürg7en 7M., Weinstadt
     12.06.2016 12:14 Thom7as 7E., Nettetal
     05.06.2016 11:16 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     05.06.2016 11:39 Jürg7en 7M., Weinstadt

    0.428


    Schwere Unwetter in Bayern - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt